Wozu brauchen wir neben dem Euro eigentlich noch eine Komplementärwährung?

Wozu „Realo“, „Chiemgauer“, „Sterntaler“, „Regio“,  „Ammerlechtaler“ …
ein fiktiver Dialog, von Roland Wiedemeyer

Die Essenz dieses Beitrages:


Die Staatswährung mit ihrem Zinsanteil von durchschnittlich 40% je EURO treibt im Wesentlichen die Umverteilung des Geldes von arbeitend nach reich. Eine Komplementärwährung bietet einen Ausstieg aus diesem Szenario. Mit rostendem Geld entfällt der Wachstumszwang. Waren und Leistungen werden mittel- und langfristig auf deutlich niedrigerem Preis-Niveau stabilisiert. Eine Komplementärwährung ist eine Alternative zur Währungsreform. Die Umsetzbarkeit ist innerhalb einer Gemeinschaft möglich, Beispiele: ReWiG Allgäu eG, Chiemgau …


Welchen Sinn soll eine Komplementär­währung denn eigentlich haben?

Sie ma­chen doch alles nur unübersichtlich und schwierig. Stimmt. Sie machen alles komplizierter, weil ich – als Verbraucher und Produzent – eben nicht nur eine Währung „in der Geldbörse“ habe, sondern zwei. Können Sie sich noch an die Zeit vor dem Euro erinnern? Shilling, Pesos, Lire, Gulden, DM, Pfund, Franken. Ok, nicht alle in Europa haben mitgemacht. Aber dennoch ist es viel einfacher geworden.
Wenn wir heute in unsere EU-Nachbarstaaten fahren, brauchen wir keine Franc mehr, keine Schillinge, keine Gulden und keine Lira. Überall kann man mit EURO bezahlen. Auch wenn man­che den EURO den TEURO nennen, weil alles teurer geworden ist. Umgetauscht wurde 2:1, also 2 DM ergaben 1 EURO, allerdings ist heute vieles schon in absoluten Zahlen wieder so teuer wie es früher zu DM Zeiten war. Dennoch ist vieles auch einfacher geworden. Also: einfach ist nicht gleich günstig oder billig.

Aber, was hat das nun mit Komplementär­währungen zu tun?

In den wirtschaftsschwachen EU-Staaten leiden die Menschen unter der Gemeinschafts-Wäh­rung. Sie müssen die Regeln der Gemeinschafts­währung genauso tragen, wie wir im wirtschafts­starken Deutschland. Finanzwirtschaft, Wirt­schaft, Währung, Geld – alles unterliegt Regeln, die von den Gesetzen der Gemeinschaft geprägt sind. Haben Sie darin Vertrauen? Haben Sie Ver­trauen in die Regierungen? Haben Sie Vertrauen in die Leute, die hinter dem Geld stehen? Banken werden gerettet, weil sie systemrelevant sind und weil es keine Alternativen zum System gibt, sa­gen die Politiker, sagen die Medien ….

Komplementärwährungen (meist als rostendes Geld, als Schwundgeld konzipiert) sind existente, eingeführte Alternativen. Geschichtlich betrachtet ist das rostende Geld nichts wirklich neues (Brak­teaten 1150-1400; „Wörgler Wunder“ und Silvio Gesell (1862-1930). Auch Zinsverbote gab es immer wieder: Die jüngste Phase des Zinsverbotes deckt sich mit der Epoche der Gotik (1140-1500).

Welchen Sinn machen Komplementärwährun­gen?

Lassen Sie uns noch einmal auf das Staatsgeld System schauen und die dort herrschenden Ge­setze. Insbesondere den Zins möchte ich ansprechen. Das Banksystem und das Finanzsystem nutzen heute den Zins, um sogenannte Zinserträge zu „erwirtschaften“. Zinserträge sind leistungslose Einkünfte. Die langfristige Wirkung von Zins zeigt die Darstellung des „Josephspfennigs“. Etwas weniger mystisch: 5% Zins über 48 Jah­re ver­zehnfacht, über 95 Jahre verhundertfacht die Ur­sprungseinlage (leistungslos)!!! Also, Sie tun spe­zifisch nichts, außer ihr Geld der Bank zur Verfü­gung zu stellen, die Bank macht mit dem Geld et­was und bezahlt Ihnen Zinsen. Im Moment sind die Zinsen, die wir von den Banken bekommen, niedrig, sagen wir, um einfach zu rechnen, 2%. Nehmen wir an, Sie haben ein Bankguthaben von 10.000 EUR, dann bekommen Sie pro Jahr 200 EUR Zinseinkünfte ohne dafür eine spezifische Leistung erbringen (arbeiten) zu müssen. Ent­sprechend bekommt man für jede Million, wenn man sie denn hat und mit 2% anlegt, 20.000 EUR Zinsen im Jahr, ohne dass man etwas dafür tun muss. Bei einem Milliardär wären das für ein Milli­arde EURO dann schon satte 20 Mio. EUR pro Jahr, ohne ein zutun.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/zahl-der-millionaere-in-deutschland-steigt-ueberdurchschnittlich-a-839802.html 
Spiegel Online Beitrag vom Dienstag, 19.06.2012 – 18:19 Uhr
Zitat: „Die Zahl der HNWI in Deutschland ist dem­nach im Jahr 2011 um rund drei Prozent gestie­gen, von 923.900 auf 951.200 Personen.“ (Als HNWI („High Net Worth Individuals“) gelten Per­sonen, die über ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million Dollar verfügen, ausgenommen sind selbstgenutzte Immobilien sowie Sammlungen wertvoller Objekte.)
Deutschland hat derzeit laut statistischem Bun­desamt 82 Mio. Einwohner in Deutschland am 31.12.2012 (also haben wir 1,2% Millionäre und Multimillionäre bei uns in Deutschland).
Diese Zahlen zeigen, wer von dem System mehr profitiert als die anderen: nämlich diejenigen, die ohnehin viel Geld haben. Sie bekommen ohne ei­gene Leistung nur noch mehr Geld.
Komplementärwährungen sind häufig so konstru­iert, dass sie ohne Zins und Zinseszins arbeiten und zusätzlich noch einen Umlaufimpuls nutzen, um im Umlauf zu bleiben. Guthaben werden tur­nusmäßig reduziert. Bildlich gesprochen: Das Geld rostet.
Helmut Creutz hat mehrere Bücher veröffentlicht, in denen er das Thema Geld genau durchleuchtet (z.B. sein Buch „Das Geldsyndrom“). Helmut Creutz rechnet in seinem Buch vor, wie viel Zins in jedem EURO stecken.

Was ? In jedem Euro steckt Zins?

Ja, und zwar nicht wenig. Und dies wird erst deut­lich, wenn man ganzheitlich auf das Geld schaut. Ein Produkt wird hergestellt. Die Produktionsanlagen sind im Regelfall über lange Zeit finanziert. Das Unternehmen hat nicht das Geld oder das Unternehmen sagt, „mein eigenes Geld setze ich dafür nicht ein, weil mein Geld in anderen Anlagen mehr ‚verdient‘, als ich an Zin­sen für einen Kredit bezahlen müsste. Also neh­me ich lieber einen Kredit auf, um die Herstellung des Produkts zu ermöglichen—zu­mal das auch noch steuerliche Vorteile gegenüber der Eigenfi­nanzierung hat.“

Die Kreditkosten werden natürlich auf das Pro­dukt umgelegt, also letztlich vom Kunden bezahlt—und das, obwohl der Staat bereits steuerliche Vorteile für die Herstellung gewährt hat. Große fi­nanzstarke Konzerne erzielen dadurch einen doppelten positiven Effekt für sich selbst. Die Zu­lieferer des Produzenten, die ihre Waren trans­portieren, haben ihre Transportwagen/bahnen/-schiffe finanziert. Die zuliefernden Industrien ha­ben ihre Produktionsmittel finanziert. Die Roh­stofflieferanten haben ihre Werkzeuge und Trans­portmittel finanziert. Unsere Unternehmer haben heute das Verständnis, dass sie ohne (Bank-)Kre­dite gar nicht existieren können, deshalb sehen sie Kredite für ein Aufrechterhalten unserer heuti­gen Wirtschaft als unerlässlich (systemrelevant). Alle Kreditkosten werden in die Produktkosten eingebracht. Unsere Kommunen haben ihre In­vestitionen (z.B. für Wasserversorgung) fi­nanziert. Unsere Müllabfuhr hat ihre Müllfahrzeu­ge finanziert. Und, unsere Staaten le­ben schon längst voll finanziert. Die Zinsaufwen­dungen fressen einen signifikanten Teil der Steuereinnahmen auf. Mit anderen Worten, ein nicht unerheblicher Teil unserer Steuerabgaben fließen letztlich in Form von Zinsen an die Rei­chen. Obendrein müssen permanent neue Kredi­te müssen aufgenommen werden, und so wächst unsere Staatsverschuldung Jahr für Jahr in einer Spirale bzw. einem Teufelskreis, mit Hilfe dessen das Geld vom Staat (und damit letztlich von den Bürgern) zu den Reichen fließt.
http://www.inwo.de/sonstiges/einstieg/ansicht-einstieg/dieses-bier-hat-30-zinsanteil/60e2e6f52d419e04b093c911ccc98eb8/
http://www.humane-wirtschaft.de/pdf_z/creutz_zinsanteil-in-preisen.pdf
http://www.inframarket.at/themen/kapitalmarkt.htm

Wie viel Zins steckt in einem EUR?

Es schwankt zwischen 30-70%. Waaaaaaaas???? D.h. 30-70 Cent jedes EURO sind Zinskosten, die im Laufe der Jahre aufgewachsen sind?Also, was heißt das nun: Wenn Ihr Haushalt pro Jahr 20.000 EUR ausgibt für alle möglichen Wa­ren, Produkte und Dienstleistungen, dann sind durchschnittlich (konservativ betrachtet) 40% da­von Zinsanteil. Also geben Sie von den 20.000 EUR insgesamt 8.000 EUR an Zins Kosten aus. Jetzt stellt sich nur die Frage: Gehören Sie zu den Zinsgewinnern oder den Zinsverlierern? Wenn Sie im Jahr 8000 EUR Zinskosten bezah­len (über die Produkte, Waren und Dienstleistun­gen, die Sie erwerben) und parallel ein Guthaben von 400.000 auf der Bank haben, was Ihnen jähr­lich bei 2% Zins 8000 EURO Zins Einkommen be­schert, dann haben sie gerade die Grenze zum Profiteur erreicht: eine Zins-wirtschaftliche-NULL.

Nun können Sie sich selbst ausrechnen, ob Sie zu den Gewinnern oder den Verlierern des Sys­tems gehören.
Dabei hilfreich sind einige Quellen zum Thema Einkommen und Vermögen:
Der durchschnittliche Brutto-Jahresarbeitslohn je Arbeitnehmer in Deutschland betrug im Jahr 2012 nach Angaben des Bundesministeriums der Finanzen rund 28.950 Euro. In folgender Quelle http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Kurzmeldungen/Fokusthemen/2013_03_21_phf.html finden Sie folgende Aussagen: In Deutschland ist das Vermögen stark ungleich verteilt: Die reichs­ten 10 Prozent haben einen Anteil von 59,2 % am Nettovermögen aller Haushalte, der unteren Hälf­te der Haushalte bleibt gerade mal ein Prozent. Der Median des Bruttovermögens liegt in Deutschland bei 67.900 Euro, der Median des Nettovermögens bei 51.400 Euro und damit deut­lich unter den entsprechenden Durchschnitten.
http://www.crp-infotec.de/01deu/finanzen/privat_vermoegen.html
http://www.tagesspiegel.de/politik/arm-und-reich-in-deutschland-wenn-das-stueck-vom-kuchen-immer-groesser-wird/7150208.html
Der private Reichtum in Deutschland wird immer größer, die Reichsten werden immer reicher. Nach den Angaben im Regierungsbericht hat sich das Nettovermögen der privaten Haushalte in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als verdop­pelt – auf zehn Billionen Euro. (zum Check: Wir haben ca. 1,2% Millionäre und Multimillionäre, also 1.000.000 Menschen haben jeweils mindes­tens 1.000.000 EURO; dieses 1% der Bevölke­rung besitzt also mindestens 1.000.000.000.000 – 1 Billion. Die Aussa­gen sind also plausibel: das reichste 1% der Bevölkerung in Deutschland be­sitzt mindestens 10% des Vermögens.)
Unsere heutigen Staatsschulden von 2 Billio­nen Euro stehen also 10 Billionen Euro Vermögen ge­genüber; kein Grund zur Sorge oder?
Das Bundesamt für Statistik errechnete für das Jahr 2012 ein BIP in Höhe von 2,645 Billionen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2013/BIP2012/State­ment_Egeler_2012_PDF.pdf
Welche Alternative haben Sie?
Wechseln sie in eine ehrliche, rechtschaffene Währung (zinsfreie Komplementärwährung, Re­gional Währung): Sehen Sie zu, dass sie mög­lichst viele ihrer Ausgaben für Produkte, Waren und Dienstleistungen in Komplementärwährung umsetzen. Hierdurch unterstützen Sie die regio­nale Wirtschaft, Ihre Lebensregion und nicht die Mehrung der Vermögen der Reichen.
Ein letztes Zahlenbeispiel:
Wenn Sie ihre Ausgaben von 20.000 EURO in Höhe von 20% in Komplementärwährung ausgeb­en, also 4.000 EUR in Realo (Komple­mentär Währung der ReWiG Allgäu) ausgeben, dann reduzieren Sie ihren Zinsbeitrag von 8000 EURO um 1600 EUR auf 6400 EUR. Wenn Sie das Jahr für Jahr machen, werden Sie in 2-3 Jah­ren vielleicht bei 50% Anteil in Komplementär Währung liegen. Damit haben Sie dann Ihren Bei­trag auf die Hälfte von 8000, also auf 4000 EURO reduziert.
Mehr lässt sich realistisch in unserer Gesellschaft nicht machen, denn das Finanzamt und die Kran­kenversicherung (und viele andere) nehmen der­zeit (noch) keine Komplementärwährung an. Alle politischen Parteien kennen diese Zusam­menhänge. Keine Partei hat bisher den Mut, hier in Richtung einer Veränderung zu gehen.
In Griechenland hat man angeregt, neben der Staatswährung eine Komplementärwährung ein­zurichten. Die Konzepte sind vorhanden und lie­gen in den Schubladen, werden aber nicht umge­setzt. Übrigens die Pläne für die nächste Währungsre­form liegen genauso in den Schubladen, wie 1948 der Übergang von der Reichsmark zur Deutschen Mark. Allerdings ist diese 48er Wäh­rungsreform so gemacht worden, dass das heuti­ge System dabei herauskam. Wollen Sie das auch wieder so zulassen? Wollen Sie wieder einen Lastenausgleich, der alle gleich behandelt? Also die Armen genauso behandeln wie die Rei­chen und Superreichen? Im Zinsgeschäft gibt es keine Gleichbehandlung, 80-90 % verlieren und 10-20% gewinnen. Ist das Ihr Verständnis von Fairness und Lastenausgleich? Konsequent müssten die Reichen nun die 80-90% des Lastenausgleichs übernehmen, denn sie haben leistungslos ihre zinshungrigen Vermögen aufgebaut, also sollten die Vermögen nun auch leistungslos wieder gelöscht werden: Außer Spe­sen (Zinsen und Zinseszins) nichts gewesen.
Eine Komplementärwährung (wie der Realo der ReWiG Allgäu eG) ist eine Gemeinschafts-Wäh­rung nach den Regeln der ausgebenden Gemein­schaft. Eine Komplementärwährung braucht we­der Zinsen noch Banken. Wir nehmen unser Schicksal wieder selbst in die Hand .
Was wir brauchen, ist Vertrauen, Ehrlichkeit, Of­fenheit, Solidarität, soziale und ökologische Nach­haltigkeit, Mitbestimmung und Transparenz. Keine dieser Qualitäten wird derzeit von unserem Staatswährungssystem gewährleistet.

Was ist nun der Sinn von Komplementärwährun­gen?

Wirtschaften ohne Wachstumszwang, weil keine zinshungrigen Vermögen gefüttert werden müs­sen. Produkte, die mittel- und langfristig auf ei­nem stabilen Preisniveau gefertigt werden kön­nen. Nicht Gewinner und Verlierer treffen sich auf dem Markt, sondern die Gemeinschaft stellt den Markt nach gemeinsam gefassten Regeln zur Verfü­gung, ohne verdeckte Interessen (Zinsen, Kapi­tal), auf der Basis von Angebot und Nachfrage. Im Allgäu ist der „Realo“, ausgegeben von der ReWiG Allgäu eG, eine Komplementärwährung mit den im Beitrag beschriebenen Eigenschaften.

Roland Wiedemeyer

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3 Antworten auf Wozu brauchen wir neben dem Euro eigentlich noch eine Komplementärwährung?

  1. „Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert.“

    (Zitat: Friedrich der Große)

    Wenn exponentielles Wachstum (auf Dauer prinzipiell unmöglich) zwingend erforderlich ist, um Wohlstand und Lebensqualität nur zu erhalten (wobei nicht einmal das gelingt), ist die makroökonomische Grundordnung falsch. Was daran falsch ist und was geändert werden muss, wurde bereits im Jahr 1916 von dem Sozialphilosophen Silvio Gesell vollständig und widerspruchsfrei beschrieben. Wer versuchte, „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ anzuzweifeln (u. a. Franz Oppenheimer und John Maynard Keynes, um nur die bekanntesten zu nennen), ist gescheitert. Zur Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (echte Soziale Marktwirtschaft) gibt keine „Gegenargumente“, sondern nur Vorurteile:

    Der Zins – Mythos und Wahrheit

    Die letzte Ursache aller Vorurteile – die solange erforderlich waren, wie die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, noch unverstanden war – ist das, was ein gewisser Karl Marx, auch wenn er als Ökonom keine Leuchte war, zutreffend als „Opium des Volkes“ bezeichnete. Unabhängig von „Glaube“ oder „Unglaube“, bewirkt die schlimmste aller Drogen, die Programmierung des kollektiv Unbewussten mit dem künstlichen Archetyp Jahwe, eine selektive geistige Blindheit gegenüber der „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ und lässt alle davon Betroffenen die einzige Möglichkeit des zivilisierten Zusammenlebens solange als „undenkbar“ erscheinen, bis die Religion erklärt und damit wegerklärt ist:

    Die Rückkehr ins Paradies

  2. Danke für die gut sortierten Gedanken und Berechnungen!

  3. Thomas sagt:

    Ein sehr informativer Artikel. Die Anzahl der alternativen Währungen auch hier bei uns steigen immer weiter an. Hier wird sich ganz sicher auch in Zukunft noch einiges mehr tun. Man darf gespannt sein, wie sich das ganze Thema noch entwickeln wird.

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