Was ist eine Transition-Initiative?

Zum Beispiel:    www.Immen-Stadtimwandel.de

Die internationale Transition-Town-Bewegung (etwa „Stadt im Wandel“) hat seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in über 1200 Städ­ten und Gemeinden initiiert. Das ursprüngliche Ziel ist es, den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte  Wirtschaft zu gestal­ten.

In 43 meist westeuropäischen Ländern, sowie in den USA, Kanada und Australien, engagie­ren sich Menschen durch solche Gruppen und versuchen teilzuhaben an der Gestaltung ihrer Zukunft.

Ich will Menschen, die dazu bereit sind, zu­sammenbringen, anregen und mitnehmen in eine menschenwürdigere Zukunft.“

Ich engagiere mich, weil ich dadurch kon­struktiv werde; durch die Gruppe entsteht Kreativität; Kritisieren oder Zweifeln sind wesentlich seltener geworden“

Was macht Transition-Immenstadt?

Die Gruppe organisiert traditionelle Jahresfeste und bringt Menschen zusammen, am Lagerfeu­er, verbunden mit der Natur oder auch um „weitere Ideen zu entwickeln, wie wir – miteinander und füreinander  –  unser Leben mit Freude gestalten können!

Zum dritten Mal hat im Frühjahr ein SchenkTag im Hofgarten stattgefunden mit über 1000 Be­suchern. „Vormittags werden viele Geschen­ke und auch Gutscheine gebracht. Manche musizieren oder  führen Volkstänze auf. Hier ein Marionetten-Theater, dort ein Kin­der-Mal-Atelier“, unentgeltlich selbstverständ­lich. Am Nachmittag kann jedeR etwas mitneh­men, materielle Geschenke, einen Gutschein „auf einen Kaf­fee-Kuchen“  oder einfach das Bild freudvoller Gesichter und tiefgehenden Lä­chelns.

Vier regelmässige Übungssabende geben den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich über in­nere Themen auszutauschen oder – je nach­dem – diese im sicherem Kreis auszudrücken und einander zuzuhören; der Redestabkreis, Frauen- und Männerrunden, Gewaltfreie Kom­munikation. „Wir probieren uns in anderen Formen der Kommunikation aus – bleiben nicht im Kopf „stecken“ und wollen nicht einfach „Recht“ haben. Wir leben ein herzliches Miteinander und gehen Konflikte kon-struktiv an.“

Ein BürgerGarten ist entstanden auf einem von der Stadt gepachteten Grundstück bei der Mit­telschule. Dort trifft sich eine Kerngruppe mit anderen InteressentInnen zum Gärteln und Hui­gärteln. Die Hügelbeete, die Kräuterspirale, die neuen Beerensträucher werden auf Perma­kulturbasis gepflegt, d.h. mit Nachhaltigkeits­prinzipien. Der Garten gehört allen und alle können mitmachen und teilhaben an der Ernte. „Mit anderen Menschen macht das Graben, das Mähen und Entscheiden viel mehr Spaß; daraus wächst auch sowas wie eine Gemeinschaft.“

SpieleNachmittage bringen allerlei Leute zu­sammen.

MACH MIT!

…weil wir uns FÜR etwas einsetzen und nicht einfach GEGEN etwas sind“

Es gibt noch einige andere spannende Projek­te! Am besten informieren Sie sich selber:

Beim offenen Stammtisch im Gasthof Hirsch, am zweiten Dienstag im Monat ab 19:30 Uhr  und

Webseite:   www.Immen-Stadtimwandel.de

Alle Veranstaltungen und Projekte sind für JedeN offen, ohne weitere Verpflichtungen & gratis

 

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