Ein neues Netzwerk von und für Elektrofahrer

Was ist das, ein „Drehstromnetzwerk“?

Artikel recherchiert von Stefan Beck


Die  Grundidee  des  Drehstromnetzes
www.Drehstromnetz.de
ist die gegenseitige Bereitstellung leistungs­starker Stromanschlüsse ohne Voranmeldung.

Das bedeutet, dass jeder, der einen Ladehalt nach unserem Konzept zur Verfügung stellt, die Ladehalte des Netzwerkes für seine Fahr­ziele nutzen kann. Es kann also nur durch akti­ves Mitmachen genutzt werden. Es gibt keine Nutzung ohne Gegenleistung.

Deshalb …

  • ist es nicht-kommerziell,
    d.h. nicht auf Gewinn ausgerichtet
  • gibt man freiwillig eine Geldspende, die der                entnommenen Strommenge entspricht
  • finanziert jeder seinen eigenen Ladehalt      selbst (techn. Bereitstellung)
  • zahlt jeder für den Strom, den er an einer    fremden Ladestelle verbraucht
  • könnte man es mit einem „privaten Strom- tausch“ vergleichen (weil ohne Gebühr)

Der Netzausbau findet besonders schnell statt, da neue Teilnehmer mit ihrem neuen Ladehalt sehr effektiv zum Wachstum beitragen. Komi­scherweise gibt es aber im Allgäu (noch) relativ wenige private Ladestellen. Weil es zu wenige AllgäuerInnen wissen? Wahrscheinlich. Aber das können wir AllgäuerInnen ja ändern, oder etwa nicht?

Wie ich Teilnehmer werde…

ist ausführlich hier beschrieben. Die Mindestanforderungen an einen Ladehalt für das Drehstromnetz sind:

  • Der Ladehalt ist rund um die Uhr – ohne Voranmeldung – durch Teilnehmer des Dreh­stromnetzes benutzbar.
  • Der Ladehalt stellt eine Steckdose CEE-rot-32A mit Drehstrom oder
    CEE-rot-16A mit Drehstrom zur Verfügung.

Einrichtung eines neuen Ladehalts:
Drei Wege zur Mitgliedschaft sind üblich:

a) Vorhandene Steckdose

Manchmal ist eine Drehstromsteckdose schon vorhanden. F
alls diese die oben genannten Mindestanforderungen erfüllt, so kann man mit dieser Steckdose Mitglied im Drehstromnetz werden.

Bitte lassen Sie die Drehstromdose von einem (zertifizierten Berufs-) Elektriker in jedem Fall auf richtigen elektrischen Anschluss überprü­fen. Der Nullleiter ist für die Wechselstromlade­geräte sehr wichtig!

b) Installation einer Drehstromkiste

Vereinfachung durch Vormontage.
Um die Errichtung eines neuen Ladehaltes zu vereinfachen, bietet Christian Wöhrl eine fertig aufgebaute Drehstromkiste an. Diese muss nur noch fachgerecht angeschlossen  und an eine Außenwand geschraubt werden. Dienstag Drehstromkiste hat ein wasserdichtes Gehäu­se, ist mit einem einheitlichen Schlüssel ver­schließbar, enthält alle notwendigen Sicherun­gen und ist fertig verkabelt. Dadurch verringert sich der Aufwand für einen neuen Ladehalt er­heblich.

Zur Zeit gibt es drei Varianten der Drehstrom­kiste.  Man kann bei den Gehäusen zwischen

3x16A und 3x32A Anschlusswert wählen. Im Normalfall wird die 32A-Version verbaut, ledig­lich bei eingeschränkter Hausinstallation emp­fehlen wir die 16A-Version.

c)   Eigenbau eines neuen Ladehaltes

Wer den Aufwand nicht scheut (und über elek­trische Fachkenntnisse verfügt), kann auch ohne die vorbereitete Drehstromkiste einen La­dehalt erstellen, der die Mindestanforderungen erfüllt. Nach Inbetriebnahme kann man dann Teilnehmer im Drehstromnetzwerk werden.

Drehstromnetz

 

Achtung!  Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Installation eines Ladehaltes nur durch Fachpersonal durchgeführt wer­den darf.

Kontakt:  Das Team des Drehstromnetzes freut sich über Fragen, Anregungen und natür­lich über neue Mitglieder. Schreibt uns einfach eine Email!

Bei allgemeinen Fragen zum Drehstromnetz: Holger Keser: keser@gmx.net

Konkrete Fragen zu den angebotenen Dreh­stromkisten:
Christian Wöhrl: woehrl@drehstromnetz.de

Aufnahme in die Datenbank und Änderungen der Einträge:
Ralf Caasen: caasen@drehstromnetz.de

Bei Fragen zur Datenbank, der Liste und den Karten (für Mitglieder): Ralf Zimmermann:
zimmermann@drehstromnetz.de

Hinweis:  Die Seiten auf www.drehstromnetz.de sind nicht kommerziell, es zeichnet verantwortlich:
Thomas Rettig, Düsseldorferstr. 181,
51379 Leverkusen  rettig@drehstromnetz.de

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Schon wieder gegen TTIP unterschreiben? Jetzt erst recht!

Sie haben bereits online gegen die sehr umstrittenen Abkommen TTIP und CETA unterschrieben? Die EU wies die bisherige Bürgerinitiative zurück. Ein riesiges Bündnis vielfältiger Organisationen lässt sich das nicht gefallen: Anfang Oktober wurde deshalb die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gestartet. Wenn Sie seitdem dort noch nicht unterzeichnet haben und gegen die genannten Abkommen sind, können Sie jetzt erst recht Ihre Unterschrift leisten. So erhöhen Sie wirksam den Druck gegen diese mehr als frag-würdigen Abkommen.

In unserem Heft finden Sie eine Unterschriftenliste zum Heraustrennen und Unterschriften sammeln! Machen Sie mit! auch bei Aktionen / Bündnissen im Allgäu:
Memmingen und Unterallgäu: www.stopp-ttip.info
Sonthofen: www.buendnis-allgaeu.de
Ostallgäu: stop-ttip-oalkf.de

Text: Raimund Koch

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Was macht wirklich qualitativ gutes Wasser aus

Unser heutiges Quellwasser wird gespeist durch das Regenwasser, was aus der Höhe von 75 bis 150 km aus der Ionosphäre herunter kommt. Es muss in der Höhe von 9 bis 12 km durch eine Schicht durch, die  total verseucht ist von den Flugzeug-Abgasen CO2, dem Elek­trosmog der Satelliten und der Radioaktivi­tät von den Atombombenversuchen aus den 40-er und 50-er Jahren. Das Ergebnis ist, dass verseuchter und saurer Regen auf die Erde kommt.

Was heißt das???

Das durch die Verdunstung der Meere in die Io­nosphäre aufgestiegene Wasser ist durch den Null-Druck im Weltraum total clusterfrei aufge­löst worden. Beim Durchgang durch die ver­schmutzte Schicht wird das Wasser wieder ver­clustert.

Cluster nennt man, wenn sich Wasser-Molekü­le zu grösseren Einheiten zusammenschließen. Das bedeutet, dass, je größer die Cluster sind, desto qualitativ schlechter ist das Wasser.

Wie sollte das Wasser beschaffen sein???

Das Wasser, das wir trinken, sollte frei von Clustern sein und damit kolloidal, wie es vor 100 Jahren aus jeder Quelle kam.  Kolloidal ( d.h. in einer Flüssigkeit sehr fein verteilt ), wenn die in der Flüssigkeit, also im Wasser enthaltenen Bestandteile, nicht ausfallen, d.h. nicht der Schwerkraft unterworfen sind.

Blut und die Pflanzensäfte, die im Körper und in den Pflanzen nach oben steigen, sind solche kolloidalen Flüssigkeiten.

Wenn also das Trinkwasser analog beschaffen ist wie Blut und die Pflanzensäfte, dann ist das Wasser das beste Wasser, das wir trinken kön­nen. Der Körper muss dann das Wasser nicht mehr umwandeln, sondern kann es sofort ver­werten.

Unser Leitungswasser steht unter zwei bis vier atü (veraltet) Druck und ist deshalb auch nicht kolloidal.  Alle Wasseraufbereitungsanlagen, die an die Rohre der Leitungswasser-Zufüh­rung angebracht werden können, produzieren kein kolloidales Wasser und sind deshalb für den menschlichen

Körper nicht optimal geeignet.

AfteroffWasserKern Wie steht es mit der Qualität des Mineralwassers???

Wenn Sie das Haltbarkeitsdatum

von Mineralwasser untersuchen, werden Sie feststellen, dass die Haltbarkeitsdauer mindes­tens 1.5 Jahre beträgt. D.h., das Mineralwasser wurde haltbar gemacht. Dazu verwendet man flüssiges CO2,  Ozonisierung, UV-Bestrahlung und radioaktive Bestrahlung (insbesondere Wässer aus dem europäischen Ausland). Diese Stoffe sind für den menschlichen Körper schäd­licher als deutsches Leitungswasser.

Wie war uraltes Quellwasser beschaffen???

  1. Es war chemisch ohne Schadstoffe, aber mit bioverfügbaren Mineralien, die morpholo­gisch verändert sind, in amorpher Form, nicht mehr kristallin und kann  dadurch vom Körper besser aufgenommen wer­den
  2. Es hatte  extrem kleine Wasser-Cluster im Na­nometrie-Bereich (unter 100 nm) = Lö­sung des Wassergedächtnisses; sehr große Zug-/Binde-Kräfte durch die Erzeu­gung winzigster Wassertröpfchen in perfekter Kugelform.
  3. Es war kolloidal (1 bis 1000 nm) wie das Blut (Dr. med. Christiane May-Ropers) und die Pflanzensäfte, die nach oben steigen; die Gravitation ist angenähert aufgehoben  (PCS-Verfahren mit Nm).

Es verträgt wie alles Lebendige keinen Druck, d.h. alle Wasseraufbereitungs-Anlagen, die an die Wasserleitung direkt angeschlossen oder eingebaut werden, arbeiten mit Druck und erfüllen dieses Kriterium nicht !!!

Sauerstoff wird saugend (ohne Druck) ins Wasser eingetragen bei inneratomarer = isotopischer Veränderung des O2.

Es hat einen hohen Biophotonen-Ausstoß, der wissenschaftlich nachgewiesen worden ist (Messung: Prof. Popp/Neuss mit dem Elektro-Lumineszenz-Verfahren, Prof. Klima nach der UV-Spektroskopie).

Die Wasser-Informierung (= Energetisierung) sollte jeder Mensch für sich individuell gestalten (keine gleiche menschliche DNS bei allen 7 Millarden Menschen); Information mit Steinen, Schrift, Bildern, Mandalas, siehe Emoto.

Es gibt verschiedene Verfahren der Wasseraufbereitung:

Chemische: Osmose, Destillation, Karbonitfilter, Ionentauscher, etc.,

Physikalische:
Strukturverbesserung mit Kolloidation (Levitation),

Energetische od. Informierende: Steine, Bilder, Mandalas, EM, etc..

In einem weiteren Bericht werde ich auf die einzelnen WasserAufbereitungs-Verfahren eingehen.

Text : Horst Kern

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Herbstfest der ReWiG

ReWiG HerbstfestStrahlender Sonnenschein, zahlreiche Stände, bahnbrechende Vorträge/Life-Musik und a guats Essen, das dritte Herbstfest der ReWiG-Allgäu im Kempodium in Kempten war wieder ein Erfolg.
Mei, was es da alles zu sehen gab, zum dritten Mal lud die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft Allgäu die Freunde der Nachhaltigkeit und des Wandels zu ihrem Herbstfest ein.
Und sie kamen aus nah und fern, um zu staunen, was die Nachhaltigkeits-Welt ihnen alles in Hirn, Herz und Magen pflanzte.
Da gab es zum Beispiel den viel beachteten Vortrag über die Strom- und Wärmegewinnung aus Wasserkraft vom Vorstandsvorsitzenden der ReWiG Allgäu Roland Wiedemeyer und Andreas Honisch. Und auch der Vortrag von Jochen Budjarek zum Thema alternative Pflege hatte eine große Zuhörerschar; oder den Stand des Rudolf-Steiner-Bio-Bauern Bernhard Hummel. Dazu kochte Alexander Nabben ein 3-Sterne-Veganer-Menü, und anschließend gab es allerlei Kuchen aus Gabriela Sprossens Hand mit frisch-gebrühtem Kaffee. Für die Seele inszenierten Hiekyoung und Christian Blanz eine derart ansprechende Musik-Performance, dass der ganze Saal seine Flügel ausbreitete und einfach mitflog.
Lachen und gute Laune fand man auch am Stand vom Weidenhans, der Körbe und sein Fachwissen gerne an die Besucher weitergab. Die freie Schule Albris informierte über die Erziehungskunst von Rudolf Steiner und Birgit Obermann bot Kirschkernkissen für so manches Zipperlein. Für gesunde Getränke sorgte Hans-Jörg Albustin und „ Der mit dem Hut liest“, Andreas H.Buchwald, bot seine Bücher an zur Selbstlektüre. Für die Kinder gab es selbst entworfene Spiele; ein paar Walzler bauten Hochbeete in 5 verschiedenen Ausführungen. Die Bio-Bauern Severin Schmölz und Kollegen waren mit Fleisch- und Wurstschmankerln und Gartengemüse vertreten und manch einer verkostete genüsslich diese Gaumenfreuden. Hedy Struck informierte über das Akademie-Programm der ReWiG-Allgäu. Auch Greenpeace war mit einem Stand vor Ort. An insgesamt 40 Ständen war diesmal für alle Besucher ein interessantes Angebot des alternativen Marktes zu finden und wurde von den Besuchern auch sehr wertgeschätzt.
Gegen Abend spielte Roland Stadler auf seiner Gitarre Irish Folk und sang auch zu Herzen gehenden Fado (portugiesischer Musikstil).
Mit einer Klang-Symphonie von „Stimmig“ endete ein sagenhaft schöner Tag und wir konnten einige neue Freunde gewinnen für die ReWiG-Allgäu.
Text: Stefanie v. Valta
Bilder: Alexander Then
Ob Kernteam-Mitglied, Vorstand oder Aufsichtsrat, beim Herbstfest engagieren sich die Mitglieder der ReWiG-Allgäu mit Freude!
<<< "Ob Kernteam-Mitglied, Vorstand oder Aufsichtsrat, beim Herbstfest engagieren sich die Mitglieder der ReWiG-Allgäu mit Freude!" Von links: Doris Richtsteig, Peter Scharl, Roland Wiedemeyer, Stefanie v. Valta, Ulrich Hoffrage, Gabriela Spross, Thomas Spross

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Projektvorstellung „SoLaWi Wild-Hof“ Bad Waldsee

Sich die Ernte teilen“    Interview mit Antje Stöckle

Hallo Antje, wir haben Euch ja am 28.06.2014 auf der Tages­fahrt der „Per­makulturfreunde Allgäu“ be-sucht und waren sehr beeindruckt, wie viel in so kurzer Zeit gewachsen ist: 

Of­fiziell gest­artet habt Ihr  Anfang März 2014. Wie kam es zu der Idee?

Es gab einen Vortrag von Sonja Hummel über Solidarische Landwirtschaft in Bad Wurz­ach. Da­mals arbeitete ich bei dem Bio­milchbauer Josef Wild als landwirt­schaftliche Hilfskraft. Wir hör­ten beide den Vor­trag und fanden die Idee gut. Josef er­klärte sich bereit, 0,25 Hektar Land zur Verfü­gung zu stellen. Es gibt Untersuchungen, dass 1 Hektar Land 80(!) Personen ernähren kann. Wir wollten mit einer überschaubaren Gruppe starten. Das Projekt läuft als Hof-Ein­zelunternehmen weiter.

Was waren deine persönlichen Beweggrün­de?

Ich wollte mit meiner Arbeit etwas für den Bo­den tun. In der intensiven Landwirtschaft wird der Boden verdichtet und verliert an Lebendigk­eit, außerdem produzieren viele Land­wirte nicht mehr Lebensmittel, sondern für die Biogasanlagen.

Mir ist die Regionalität wichtig, dass beim Le­bensmittelanbau die Transportwege gering sind und keine Verpackungen anfallen.

Zudem brauchte ich neben meiner Teilzeitstelle bei Josef einen weiteren Job. Im Vorjahr hatte ich in einer Biogärtnerei gearbeitet, leider musste diese schließen.

Was habt ihr gemacht um Beteiligte zu fin­den?

Genau, wir sprechen von Beteiligten, nicht von Mitgliedern, wir sind ja keine Genossenschaft. Eine SoLawi kann unterschiedliche (juris­tische) Formen haben.

Sonja ließ nach ihrem Vortrag eine Liste für In­teressierte herumgehen. Daraufhin kam das erste Treffen zustande.

Ich selber habe einen Vortrag beim Tauschring gehalten, Sonja hat mir dafür Material zur Ver­fügung gestellt.

Es gab auch eine Anzeige im Amtsblatt. Viel Mundpropaganda. Und als das ganze startete, einen Zeitungsartikel von einem Beteiligten.

Wie groß ist die SoLawi-Gruppe und wie habt ihr die Verbindlichkeiten geregelt?

Wir haben 20 Anteile, was sich aus der Größe der Anbaufläche ergibt. Einige Personen teilen sich 1 Anteil, andere haben mehrere Anteile. Je nachdem wie viel Gemüse gegessen wird! Es gibt eine schriftliche Vereinbarung über 1 Jahr, also bis 28.02.2015. Darin ist der Monatsbeit­rag geregelt (60€ pro Anteil) und dass 1‑2mal pro Woche geliefert wird. Es gibt einen Abhol­raum. Dort liegen die Ernte-Anteile bereit. Die jeweilige Ernte (z.B. Salat oder Tomaten) wird durch 20 geteilt.

Der Monatsbeitrag errechnet sich aus den ge­schätzten Produktionskosten für ein Jahr (inkl. Gehalt). Sie werden durch die Anteile (20) und die Monate (12) geteilt. Es wird kein Gewinn er­zielt.

Welche Personengruppen haben Nutzen?

Für mich, Antje, ein sinnvoller Arbeitsplatz mit viel Lerneffekt. Ich wusste nicht wie das Kraut von einer Pastinake aussieht! Verbraucher und Produzenten werden zusammengeführt. Für die Beteiligten größtmögliche Transparenz, sie können sehen was und wie viel wächst. Man­che haben Spaß, mitzuarbeiten: Ausgleich zur Büroarbeit. Es gab auch Anfragen von Schu­len…

Was war heuer die größte Herausforderung für dich?

Die Ertragseinbußen! Nicht alles wächst, wie man/frau es sich vorstellt. Wir haben den Grün­landumbruch erst heuer gemacht, es gibt sehr viel Graswuchs, dazu Mitesser wie Schnecken, Mäuse… Sich davon nicht frustrieren zu las­sen, das war eine große Herausforderung für mich.

und die größte Freude?

Immer wieder zu sehen, wie aus einem Sa­menkorn eine ganze Pflanze kommt!

Aber auch die Dynamik in der Gruppe: es wer­den Informationen getauscht, oder Lebensmitt­el wie Honig und Eier.

Was sind Deine Pläne fürs nächste Jahr?

Dafür ist es jetzt zu früh. Im Herbst weiß ich mehr. Wie die Erträge waren, ob die Menschen zufrieden waren. Wer dabei bleibt. Erst dann kann ich Pläne machen.

Danke für das Gespräch und für Deine Zeit. Und weiter Kraft und Freude was für die Erde zu tun!

Das Interview führten
Meret E. WindeleundRaimund Koch
E-Mail: EvaW@text-talk.de

 

solawi_allgäu

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Direktvermarktungskonzept „Solidari­sche Landwirtschaft“

Mit dem Direktvermarktungskonzept „Solidari­sche Landwirtschaft“ wirtschaften bereits über 50 Höfe in Deutschland. Die Basis ist hierbei erfahrungsgemäß die Gemüsevollversorgung. Darüber hinaus bieten einige Betriebe aber auch veredelte Produkte, wie Milch, Fleisch, Eier und Honig an.

Das besondere an diesem Direktvermarktungs­konzept ist, dass es die gängigen Marktme­chanismen aushebelt: Eine Gruppe vonVer­brauchern schließt sich mit einem Betrieb zu­sammen und garantiert ihm, immer verbindlich für ein Jahr, seine Produkte abzunehmen. Die Ernte findet so di­rekt den Weg vom Hof zum Teller. Die Betriebskosten werden zusammen getragen, es wird kein Überschuss produziert und „Gemüse mit Charakter“ wird ebenfalls ge­liefert. Lebensmittelskanda­le, prekäre Beschäf­tigungsbedingungen und Marktabhängig­keit gehören so der Vergangen­heit an.

Die erste „SoLawi“ Oberschwaben hat sich im März 2013 gegründet (siehe nächster Artikel). Nächstes Jahr soll in Ravensburg der Gemüse­bau starten. Geeignetes Ackerland wurde be­reits in „Hübscher“ gefunden. Um die Anfangs­investitionen zu tätigen, bewirbt sich der Verein „Solidari­sche Landwirtschaft Ravensburg“ auf das EU-Projekt „LEADER“.

Wer mehr über den Verein erfahren möchte,
wird bald auf der Homepage
www.solawi-ravensburg.de  fündig. Bis dahin können die nächsten Termine über meine Mail  hummel.sonja [ät] posteo.de   oder 0173/1921401 erfragt werden.
Bundesweite Homepage:
http://www.solidarische-landwirtschaft.org

 

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SoLaWi-Gärtnerei „Sonnenwurzel“ in Reichling

Besuch von Allgäuer Permakulturisten am So. 27.07.2014

Die Gärtnerei Sonnenwurzel in Reichling ist der erste Betrieb, der im Kreis Schongau-Weilheim auf Solidarische Landwirtschaft setzt. Eine Gruppe von Verbrauchern hat dem Kleinbetrieb für einige Zeit verbindlich ihre Treue und Unterstützung zugesagt und mindert so das unternehmerische Risiko des Gärtners. Dafür bekommen die neu gebackenen „MitlandwirtInnen“ regel-mäßig ihren Anteil an garantiert nach-haltig angebautem und frisch geerntetem Biogemüse aus der Region vom Gärtner ihres Vertrauens.

Gärtnermeister Marcel Nussberger arbeitet im Sommer doppelt so viel wie die meisten anderen Menschen und ist trotzdem in seinem Beruf glücklich. Wenn er von seiner Arbeit erzählt, leuchten seine Augen und er wirkt trotz einer 70-80-stündigen Arbeitswoche noch voller Begeisterung und Energie. Marcel ist Gärtner aus Leidenschaft, er lebt mit der Natur, in ihren Kreisläufen und er erzeugt Lebensmittel, die diesen Namen verdienen, für Verbraucher, die er persönlich kennt. Dass dem so ist, verdankt er dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft – einer engen Kooperation von Verbrauchern und Produzenten, bei der sich alle Beteiligten die landwirtschaftlichen und betrieblichen Risiken teilen.

Die natürlichen Gegebenheiten, in denen Marcel und seine Frau Nuray in Reichling (ca.20 km südlich von Landsberg) werken, sind für den Erwerbsgemüseanbau nicht einfach. Ihr Gelände liegt auf über 700 Metern Höhe, hier ist das Klima – typisch für das Voralpenland – noch recht rauh und die Temperaturen oft stark schwankend. Die Böden sind schwere Lehmböden, die viel Aufbauarbeit erfordern. Das Geheimnis wie die beiden mit diesen ungünstigen Bedingungen dennoch gut zurecht kommen, heißt Permakultur. „Wir versuchen in unserer Gärtnerei mit der Natur zu arbeiten, statt gegen sie, natürliche Kreisläufe zur verstehen, zu nützen und intelligent naturnah zu wirtschaften. Dazu gehört beispielsweise, dass wir fast alle unsere Jungpflanzen möglichst aus eigenem Saatgut selber ziehen, um so mit Pflanzen zu arbeiten, die an unseren besonderen Standort gut angepasst sind.“ Beikräuter sind für die Permakultur-Gärtner keine Unkräuter, sondern wichtige Partner, die helfen, den Boden zu verbessern und die die natürliche Vielfalt bereichern.

solawi_sonnenwurzel_reichlingNichtbiologische Pflanzenschutzmittel sind selbstverständlich tabu, aber auch mit biologischem Dünger geht Marcel Nussberger sparsam um. „Es mangelt uns glücklicherweise nicht an Platz, deshalb können wir etwas großzügiger pflanzen und brauchen nicht auf kleinsten Flächen maximale Erträge erwirtschaften. Wir müssen nicht die letzte Kraft aus dem Boden zu ziehen, sondern arbeiten vor allem mit günstigen Mischkulturen und viel Gründüngung.“ So wird etwa in den Gewächshäusern jeder Grünabfall gleich neben den Beeten als Wegdeckung genutzt und dabei nebenbei kompostiert, Mist und Schafwolle, die sich auch als Dünger eignet, bekommt der Gärtner von benachbarten Hobby-Tierhaltern. Viele Schädlingsprobleme treten in Mischkulturen weniger auf, so seine Erfahrung. Etwa 75 verschiedene Gemüsesorten werden in der Gärtnerei Sonnenwurzel angebaut. Dazu kommen noch zahlreiche essbare Wildkräuter, die das Angebot ergänzen. „Vielfalt ist unser Prinzip“, sagt Marcel Nussberger, denn wie in der Natur gelte auch im Permakulturgarten: Artenreiche Systeme sind stabiler und weniger anfällig. Selbst Schnecken schrecken ihn daher kaum. Er sieht sie als wichtige Aufräumer. „Es könnten aber ein paar weniger sein“. Dafür sind die Laufenten Tarzan und Gandalf mit ihrer Crew zuständig. Im Gewächshaus kommen ne-ben Pflanzenjauchen manchmal auch zugekaufte Nützlinge als Helfer zum Einsatz. Der Maschinenpark der Gärtnerei Sonnenwurzel ist klein und überschaubar. Die meiste Arbeit ist reine Handarbeit. Kann man so wirtschaftlich über die Runden kommen? Wenn die kleine Gärtnerei allein den üblichen Marktgesetzen ausgesetzt wäre, wäre dies dies schwierig. Der Betrieb ist darauf angewiesen, dass die Ernte weitgehend vollständig verkauft wird und kaum etwas fortgeworfen werden muss. Ohne feste Abnehmer wäre dieses Ziel schwer zu erreichen. Zumal die Zeit, die die Gärtner für die Vermarktung brauchen, ihnen dann schmerzlich auf dem Feld fehlt. So wird der Gang auf Wochenmärkte immer wieder zu einem Glücksspiel mit unsicherem Ausgang. Das Wochenmarkt-Geschäft ist für uns einfach zu schlecht planbar.“

Für kleine Gärtnereien wie die Sonnenwurzel sind daher feste Abnahmevereinbarungen nach dem Muster der solidarischen Landwirtschaft eine wesentliche und fast lebensnotwendige Voraussetzung, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Derzeit beliefern die Nussbergers wöchentlich 70 Ernteanteile an vier Depots in Diessen, Greifenberg, Weilheim und Schongau aus. Da ist noch etwas Luft nach oben: „Unser Ziel ist, möglichst bald auf 100 Anteile aufzustocken. Und dazu müssen wir noch etwas bekannter werden“, meint der Chef. Um seinen Betrieb zufriedenstellend umzutreiben, veranschlagt Marcel Nussberger ein Jahresbudget von etwa 65.000 €. Die SoLaWi-Anteilseigner zahlen im Moment monatlich je nach persönlichen Möglichkeiten zwischen 38,50 und 47,50 Euro. Auch als Helfer auf dem Feld sind alle Mitgärtner jederzeit willkommen, doch dafür findet nur ein kleiner Teil von ihnen hin und wieder Zeit. Langfristig hofft Marcel Nussberger insbesondere auf Unterstützung im Bereich Organisation und Koordination, denn für solche Aufgaben bleibt die Gärtnerfamilie nach ihren langen anstrengenden Arbeitstagen kaum Zeit und Energie. Auch bei der Verteilung der Lebensmittel in den Depots ist von den MitgärtnerInnen Eigeninitiative gefragt. Auf einem Zettel notiert Marcel bei jeder Lieferung, wie viel in etwa an diesem Tag einem Ernteanteil entspricht. Dass das Gemüse jedoch auch tatsächlich gerecht verteilt wird, ist Sache der Gruppe vor Ort. Probleme, die alle angehen, werden bei Treffen am Hof gemeinsam besprochen und gelöst. So übernehmen die Mitgärtnerinnen auch ganz konkret unternehmerische und soziale Mitverantwortung.

Ina Schicker

Veröffentlicht unter Nr. 11 | 1 Kommentar

Der Kreislauf der lebenden Substanz

oderAlle Pflanzen fressen Fleisch

von Herwig Pommeresche, Norwegen – und Jochen Koller, Allgäu

Liebe(r) Leser(in),

keine Angst, keine Pflanze frisst Dir Dein Fleisch vom Teller. Solltest Du  Vegetarier sein und eh kein Fleisch essen, wirst Du lesen, dass letztlich jedes Lebewesen andere auffrisst, auch die Pflanze frisst andere Lebewesen in lebendigem Zustand. Ihre Friedlichkeit ist also nur scheinbar.

Das Forschungsinstitut für Permakultur und Transition (FIPT) ist inzwischen beim Herausgeber von „Nachhaltiges Allgäu“, dem PIA Förderverein für nachhaltiges Wirtschaften Allgäu e.V. angesiedelt, aus dem es 2011 auch entstanden ist. Das FIPT beschäftigt sich seit seiner Gründung mit einem biologischen Denkmodell   und den Auswirkungen auf Landwirtschaft, Gesundheit und andere Lebensbereiche. Darüber wird im Folgenden geschrieben.

Die (Untersuchungen innerhalb der) Astrophysik der NASA hat (haben) zu der Erkenntnis geführt, dass die lebensnotwendige, konstante Zusammensetzung der Erdatmosphäre nach allen Gesetzen der Chemie nicht möglich ist. Dies hatte zur Folge, dass der NASA-Mitarbeiter und Astrophysiker Lovelock sich an die Astrobiologin Lynn Margulis wandte. Margulis hatte gesagt, dass das Leben der Blau-Grün-Algen (Cyanobakterien) im Wasser und im Erdboden und das Leben in den Chlorophyllkörnern in allen Pflanzen  unsere Erdatmosphäre in der biologischen Ordnung zu halten vermag . Es sind also nicht irgendwelche Gase oder andere toten Stoffe, sondern die Welt der Mikroorganismen, die das Leben auf der Erde ermöglichen und in Ordnung halten.

Da es sich um (unser) Leben handelt, reicht die Chemie als Denkmodell nicht aus, was die NASA schon vor Jahrzehnten erkannt hat. Wir benötigen deshalb ein biologisches Denkmodell (zumindest, wenn wir bei den Naturwissenschaften bleiben wollen)  damit unser Leben (griechisch bios = Leben) gut funktionierten kann.

Um das Leben aufrecht zu erhalten, bedient sich das Leben mehrerer Methoden:

1.   Remutation:

Herwig PommerescheStirbt ein Organismus oder ein Teil davon ab, z.B. eine Pflanzenwurzel, zerfällt sie in frühere Entwicklungsstadien, z.B. Bakterien, Algen oder andere Mikroben. Dieser Vorgang wird Remutation genannt. Diese Mikroben beginnen dann z.B. mit dem Ab- und Umbau des Abgestorbenen. Aus Chlorophyllkörnern werden ebenfalls Cyanobakterien. Dies wurde schon vor 70 Jahren von dem renommierten Professor Hugo Schanderl erforscht, aber niemanden interessiert(e) es.

Der Tod einer Pflanze gebiert milliardenfach neues Leben durch Umgestaltung und Remutation der Zellorgane in entwicklungsgeschichtlich ältere Lebensformen.“ (Hugo Schanderl 1970)

Zwischen Kuh und Pflanze besteht ein weit innigeres Verhältnis, eine Art Symbiose von Tier und Pflanze. Aus dem Kot der Kuh geht ein beträchtlicher Teil der aus pflanzlichen Zellorganellen regenerierten Bakterien wieder an den Pflanzenboden zurück. Dieser Dünger ist im Gegensatz zu Kunstdünger mit Leben erfüllt und bereichert den Boden mit Bakterienleben und erhöht seine Fruchtbarkeit.

Es hat sich überall gezeigt, dass alleinige Düngung mit chemischen, biologisch toten Düngersalzen die Böden mit der Zeit unfruchtbar macht“. (Hugo Schanderl)

Versuche bei der Pharmafirma Sandoz (Stichwort Urzeit-Code) zeigen die Rückentwicklungsmöglichkeiten (Remutation) in frühere Entwicklungsstufen auf andere Art und ausgelöst durch künstliche physikalische Maßnahmen.

Prof. Günther Enderlein (Stichwort Isopathie) hat schon vor 70–80 Jahren viele Entdeckungen zur Wandlungsfähigkeit von kleinsten Bestandteilen des Lebens in beide Richtungen (frühere, niedrigere Entwicklungsform oder höhere Entwicklungsform) gemacht und darauf seine Medizin begründet, die wegen ihrer Wirksamkeit bekämpft wurde und wird.

Dieser Wandel der Formen wurde auch vom Mikrobiologen und Arzt Hans-Peter Rusch (zusammen mit Santo) nach Laborversuchen beschrieben, der ihn als „Kreislauf der lebenden Substanzen“ bezeichnet hat. Rusch war einer der Vordenker der biologisch-organischen Landwirtschaft .

  1.    Endocytose:

Pflanzen, Tiere und Menschen verleiben sich Teile von oder ganze Lebewesen ein und bauen die noch lebenden Bestandteile (z..B. Mitochondrien) in ihren Körper ein. Dieser Vorgang wird Endocytose genannt. Dies geschieht nicht über den Mund, sondern den Darm bzw. die Pflanzenwurzel, die wie ein umgestülpter Darm funktioniert.Auch eine Pflanze nimmt nicht nur friedlich tote wasserlösliche Salze auf, wie selbst in Teilen der biologischen Landwirtschaft, zuletzt von dem von mir sehr geschätzten Bernhard Hummel in Heft 9 von „Nachhaltiges Allgäu“ geschrieben wurde. Sie ernähren sich (auch) von lebenden Substanzen, die sie in ihren Körpern einbauen. Das können z.B. lebende Bakterien sein. 2010 ist es gelungen, im Film live zu zeigen wie eine Pflanzenwurzel lebende Coli-Bakterien aufnimmt (frisst). Wie sie die verarbeitet und ob dann diese Nahrung evtl. schädlich sein kann, ist noch nicht erforscht und interessiert auch noch fast niemanden, obwohl sonst vor Coli-Bakterien immer gewarnt wird. Damit das Bodenleben im Garten oder auf dem Acker mit Nahrung versorgt wird, muss es  z.B. mit Gras oder anderen (teilweise) lebendigen biologischen Substanzen wie Laub, Sägemehl, Infusorienkulturen, Schlamm oder anderem gefüttert werden. Herwig Pommeresche aus Norwegen, Mitwirkender bei unserem Forschungsinstitut und Abonnent von „Nachhaltiges Allgäu“, hat dies über Jahre experimentell und praktisch untersucht und im Buch „Humusphäre“ beschrieben. Seine Ernteerfolge, basierend auf dem biologischen Denken und Handeln, werden von keiner konventionellen und biologischen Landwirtschaft erreicht.

3.  Nahrung muss lebendig sein
und aufgenommen werden

Damit der Mensch mit gesunder, lebendiger Nahrung versorgt wird, muss diese möglichst lebendig sein und in einer Form, die er auch aufnehmen kann

Analogzur Fütterung des Bodenlebens sollten auch wir unserem Körper möglichst lebendige Nahrung zuführen. Rohkost, speziell aus Wildsammlung, erfüllt dies am ehesten. Aber nicht jeder Darm verträgt diese und kann die Lebensstoffe aufnehmen, damit sie wirksam werden. Dafür gibt es viele Gründe, deren naheliegendster ungenügendes Kauen ist.

Dementsprechend wurden „Grüne Smoothies“ (also Pflanzen mit Blattgrün + Zutaten z.B. Obst + Flüssigkeit zerkleinert im Mixer) entwickelt. Hier gilt das gleiche wie für die Ernährung des Bodenlebens:


Die Zellen müssen aufgebrochen werden, damit ihre lebendigen Inhalte dem Darm (analog der Pflanzenwurzel) verfügbar gemacht werden. Bei mangelhaftem Kauen toller Nahrung passiert das nicht oder wenig. Deshalb muss die Nahrung für den Menschen so klein gemacht werden, damit sie verdaut und aufgenommen werden kann. Sonst entsteht Fäulnis und/oder fehlende Gesundheit/ Krankheit. (Anmerkung: Gute Zähne und gutes Kauen machen den Mixer überflüssig)

4.  Zellen sind nicht
die kleinsten Einheiten des Lebens

BodenlebenUnser Körper besteht nicht nur aus Zellen. Ca. 1/3 des menschlichen Körpers hat keine Zellform. Es gibt genügend Erscheinungsformen des Lebensstoffes (Protoplasma), die nicht in Zellform sind, bzw. wo sich die Zellform auflöst und aus dem entstehenden Plasma-Brei eine ganz andere Form entsteht, wie z.B. bei der Umgestaltung des Larven-/Raupenstadiums zur Endform, wie bei der Libelle oder beim Schmetterling. Die Zellform ist nur eine von mehreren möglichen Erscheinungsformen des Lebensstoffes, an jedem Stein kleben Plasmafetzen, die keine Zellform haben und (fast) überall im Leben gibt es zellenlose Formen. Auch diese Plasmaformen werden von anderen Lebewesen lebendig gefressen.

5.   Die Wiederauferstehung

Letztendlich findet eine „Wiederauferstehung“ statt. Aus Sterbenden und Gestorbenem werden  noch funktionierende (lebende) Teile entnommen und in andere Organismen eingebaut. Auf einen Menschen bezogen leben nach dem Tod Teile von uns in anderen Lebewesen weiter und werden vielleicht sogar später von anderen Menschen wieder gefressen. Wir zerfallen nicht zu Staub und verwesen,  sondern Teile von uns werden in lebendigem Zustand von anderen Lebewesen umgewest (außer wenn wir verbrannt werden).  Hier wird selbst naturwissenschaftlich begreiflich, dass wir alle miteinander verbunden sind.

„Was einmal in der Welt war, fällt aus ihr nicht mehr heraus“ (Raoul Heinrich Francé ).

6.   Die Erhaltung der Fruchtbarkeit

Die ungeheure Fruchtbarkeit aller vorhistorischen Agrikulturen wie z.b. Hunza, Azteken,Terra Preta ist nur unter dem Aspekt des gut gefütterten und vorhandenen Bodenlebens und der vorhandenen „Wohnmöglichkeiten“ im Boden für diese (Kompost, Holzkohle, kleinste Steine und Muschelschalen usw.) zu verstehen. Man wird in allen Fällen „anormale“ Mengen von lebendem Protoplasma als direkt zugängliche Pflanzennahrung (für die Endocytose) und ebenso „anormales“ Porenvolumen, Wasserkapazität und Erosionssicherheit in Zusammenhang mit 5, 10,15 bis zu 30 mal größeren Ernteergebnissen pro m² finden. Hierin eingeschlossen sind biologische Qualitäten, die sich chemisch gar nicht definieren lassen, wie Geschmack, Krankheitsresistenz, Lagerfähigkeit und – am wichtigsten von allem – Gesundheit restituierende Lebensmittel. Die Mikrobiologische Agrikultur kann sie produzieren, so, wie sie von der Mikrobiologischen Therapie gefordert wird.

7.  Das chemische
Verständnismodell
kann das Leben nicht erklären

Von dem traditionellen, todstofflichen, chemischen Verständnismodell her ist die ökologische, die wirklich biologische Landwirtschaft, Ernährung und Medizin nicht zu verstehen.Leider bezieht sich die heutige „ökologische Landwirtschaft“ oft auch nur (noch) auf chemische Elemente wie Stickstoff, Phosphor, Kali. Die Grundlage für die zukünftige Vorstellung, die man sich erarbeiten muss, findet man in der mikrobiologischen Ökologie im ungebrochenen Kreislauf der lebenden Substanzen: Alle Organismen (hier neu: auch alle Pflanzen), ernähren sich von lebenden anderen Organismen.

Eine mikrobiologisch begründete Vorstellung der lebenden Zusammenhänge der Pflanzenernährung sowie eine darauf folgende Revision unserer gesamten Ernährungslehre würde der Biologischen Landwirtschaft wirklich sicheren Boden unter den Füßen geben.

Kontakt zum Artikel:   Jochen Koller
c/o Klaus Eberle, Jägersberg 4, 87538 Fischen

mail:koller-wiggensbach@t-online.de , www.permakultur-koller.de

Literatur:

Pommeresche,Herwig: Humussphäre – Humus: ein Stoff oder ein System, OLV-Verlag

Rusch, Hans-Peter : Bodenfruchtbarkeit – eine Studie biologischen Denkens, OLV-Verlag

Boutenko,Victoria: Grüne Smoothies, Hans-Nietsch-Verlag

Krämer, Elke: Leben und Werk von Prof. Dr. phil. Günther Enderlein, Reichl-Verlag St. Goar

Francé, Raoul Heinrich: Plasmatik (nur antiquarisch oder als Scans. www.france-harrar.de )

Die Bücher befinden sich alle im Humuseum (www.humuseum.de), sind aber auch im Buchhandel erhältlich.
Auf www.humuseum.de sind auch 2 Filme von Herwig Pommeresche zu sehen.

Im Film „Erdisieren“ erklärt er  Endocytose und zeigt ein paar seiner „Erdisierungsmethoden“, im Film „Mit den Händen als Grabegabel“ zeigt er auf seinen Versuchsflächen, wie er seine Erträge erwirtschaftet hat,die vergleichbar in der heutigen Zeit nicht erreicht werden.

Wichtige Auszüge von Hugo Schanderl, Prof. Günther Enderlein und Herwig Pommeresche demnächst auf   www.humuseum.de

 

 

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Ein bunter Strauß an Ideen – von der ReWiG

Die ReWiG-Akademie wächst ständig weiter. Bei der Jahreshauptversammlung stellten Mitglieder vielversprechende Projekte vor.

Die ReWiG-Akademie ist ein virtueller Ort, an dem sich die ReWiG-Mitglieder mit zukunftsweisenden Ideen beschäftigen. Immer mehr zeigt sich, dass diese Ideen zu konkreten Projekten mit alltagstauglicher Anwendung werden. Bei der Jahreshauptversammlung stellten die Mitglieder zukunftsweisende Projekte mit viel Potenzial vor. Die Themenpalette reichte von gewaltfreier Kommunikation über gesundes Essen und Energie aus der Wasserstoffzelle bis hin zur Hochbeet-Initiative, ökologischen Lehrprojekten und Seminaren zur Gemeinwohlökonomie. In zwei Jahren, hofft Roland Wiedemeyer, wird die ReWiG-Akademie ein komplettes Programm anbieten können.

Workshops
zu Gewaltfreier Kommunikation,
Gesunder Ernährung, Demenz

Das friedliche Miteinander gehört zu einem mit Vertrauen und Freude erfüllten Leben. Im Vordergrund steht dabei nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen. Vielmehr soll eine wertschätzende Beziehung entwickelt werden. Mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben werden so möglich. In Seminaren zu Gewaltfreier Kommunikation zeigt Liane Faust, wie man wertschätzende Kommunikation lernen und leben kann. Zusammen mit Roland Wiedemeyer bietet sie zudem Seminare zur Gemeinwohlökonomie an. Wer nachhaltiger werden möchte in seinem privaten oder beruflichen Umfeld, kann sich hier beraten lassen. Das alternative Wirtschaftsmodell gewinnt immer mehr Anhänger. Über hundert Pionier-Unternehmen, darunter die Sparda-Bank in München, sind Anhänger der wachsenden demokratischen Bewegung.

Ebenfalls zur Arbeitsgruppe Innerer Wandel gehört Hedi Struck. Neben gewaltfreier Kommunikation beschäftigt sich die derzeit aus vier Personen bestehende Gruppe auch mit Themen wie Selbstliebe oder Healing Code. Hedi würde sich über einen Zuwachs in der Gruppe freuen, damit „Veränderung von innen nach außen stattfinden kann“.

Oft wird über gesunde Ernährung geredet, trotzdem ist nach Meinung von Karin Dimbacher vieles nicht bekannt. In ihren Workshops vermittelt sie den Teilnehmern die Idee von „einfach natürlich essen“. In Zukunft möchte sie auch das Was und Wie reiner Rohkost-Ernährung umsetzen. Mit den Auswirkungen von Demenz und Altern beschäftigt sich Gabriela Spross in ihren Workshops. Sie zeigt die Zusammenhänge auf zwischen Demenz, Depression und Krebs, die durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegt sind. Weitere Workshop-Themen der ReWiG-Akademie sind Elektrosmog und Vorträge zu gesunder Wasseraufbereitung. Auch Gärtnern auf engstem Raum, dem  sogenannten Square Gardening, ist ein Thema, dem sich die ReWiG-Akademie verstärkt widmen möchte.

Mobile Käserei in Buchenberg

Jahreshauptversammlung der ReWig Allgäu im Künstlerhaus in Kempten. Anton Albrecht aus Buchenberg stellt albrecht natur vor.Auf seinem Biobauernhof in Bischlags bei Buchenberg hatte Anton Albrecht die Idee zu einer mobilen Käserei. In seinem Hofladen, der „Käsehütte“, verkauft er seit 2013 reinen Rohmilchkäse und Wurst aus Eigenproduktion ganz ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Zusätze. „Alles wie früher“, versichert Anton, dessen Rinder und Schweine stressfrei und artgerecht mit Freiauslauf gehalten werden.

Er möchte Nahrungsmittel mit höchster Qualität produzieren, und das geht beim Käse so: die Milch wird auf dem Hof abgeholt und zu einer mobilen Käserei gebracht. Der fertige Käse kommt zurück auf den Hof und wird dort gelagert und verkauft. Unter dem Label „albrecht natur“ vermarktet der Biobauer seine Eigenprodukte.

Wie man mit Wasser heizt: Wasser-
stoffzellen-Energie für Kleinanwender

Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas stehen nicht unendlich zur Verfügung. Bei ihrer Nutzung durch Menschen entstehen langfristige Nebeneffekte, die sich dramatisch auf die Umwelt auswirken. Roland Wiedemayer und Andreas Honisch haben deshalb nach Alternativen für Öl und Gas gesucht. Mit Unterstützung eines internationalen Konsortiums hat sich Andreas an Experimente mit Wasserstoffzellen-Technologie gewagt. Schon im kommenden Winter möchte er daheim mit der Energie der Wasserstoffzelle heizen. Und freut sich – denn mit diesem Heizsystem der Zukunft kann er ganz ohne schädliche Abgase heizen. Wie die Wasserstoffzelle funktioniert und wie der Stand der Forschung ist, ist auf Seite 15 nachzu-lesen.

Voll ökologisch und pädagogisch:
der „Hummelhof“

Jahreshauptversammlung der ReWig Allgäu im Künstlerhaus in Kempten.Bernhard Hummel stellt seinen Hummelhof als ökologisches und pädagogisches Gesamtkonzept vor. (Andrea Hummel)Ehrlich ökologisch seit 25 Jahren, ohne dem demeter-Verband angeschlossen zu sein: So leben Andrea und Bernhard Hummel ihre Idee von einem ökologisch-pädagogischen Gesamtkonzept auf dem Hummelhof in Elmatried bei Kemp-ten. Was bedeutet das genau? Hacken, anbauen, richtig ernten – auf dem Hof lernen Kinder und Er-wachsene das kleine Einmaleins des Gemüseanbaus. Sie bekommen ein Beet zugeteilt. „Es blüht, es fruchtet, es ist einfach Klasse, dass sich da Menschen zusammenfinden“, freut sich Bernhard Hummel. Gegen gefräßige Schnecken hat Bernhard seine eigene Methode: Er spricht mit ihnen. „Solange Sie mit ihnen sprechen, fressen sie nicht“, schmunzelt der Ökolehrer. Und er schickt Laufenten durch. Alle Tiere, dem „Edelsten der Landwirtschaft“, leben auf dem Hummelhof artgerecht. Massentierhaltung lehnt der leidenschaftliche Ökolehrer strikt ab. Er möchte für die Nachkommen etwas erreichen und zeigen, was die Vernetzung der Tiere untereinander bedeutet. Eine hervorragende Idee sind Hummels Tomaten, deren Wurzelballen er in Säcke packt. So sind sie vor Mäusen geschützt. Ohne Jauche, aber mit eigenem Kompost gedeihen die Pflanzen wunderbar. Jeden 1. Samstag im Monat gibts Führungen am Hummelhof.

Palette, Bretter, 35 Realo:
Das Hochbeet-Projekt

Wer in Allgäuer Gärten schaut, sieht immer häufiger großrahmige Kästen mit Gemüse und Kräutern. Keine Frage, Hochbeete liegen im Trend. Aber sie sind nicht ganz billig: 200 Euro aufwärts müssen schon einkalkuliert werden für die Basisvarianten etwa aus Lärchenholz. Deshalb entstand in der ReWiG die Idee, Hochbeete zu einem überschaubaren Preis anzubieten. Thomas Spross stellte das Hochbeet-Projekt vor. Mit einer handelsüblichen Europalette, ein paar Brettern und einer Teichfolie ist das Hochbeet schnell fertig. Die Kosten belaufen sich auf rund 35 Realo/Euro für das Material. Die gleiche Summe kommt dann noch für die Handwerker hinzu, außerdem fallen noch individuelle Transportkosten an. „Ein überschaubarer Preis“, wie Thomas findet.

 

Neuer  Naturkostladen in Bad Grönenbach: Die „Kornblume“

Jahreshauptversammlung der ReWig Allgäu im Künstlerhaus in Kempten.Nur wenige Kilometer südlich von Bad Grönenbach in Kornhofen gibt es seit kurzem die „Kornblume“.

So regionalbezogen wie möglich möchte Sebastian Mezger seinen Hofladen betreiben. Für ReWiG- und TR-Mitglieder kann der Einkauf besonders günstig sein: Sie können für Realos bzw. Talente Mitglied der „Food-Koop“ werden und erhalten so 20 Prozent auf  alle Produkte. Nicht-Mitglieder zahlen den Food-Koop-Beitrag in Euro, erhalten aber ebenfalls den Rabatt von 20 %. Außerdem gibt’s jeden Freitag einen kostengünstigen Gemüse-Abverkauf. Frische Ware, die die Woche über nicht verkauft wurde, kann in dem Laden gegen Realos eingetauscht werden. Über 400 Lebensmittel-Produkte hat die Kornblume bislang im Sortiment. Auf Wunsch können bestimmte Produkte bestellt werden.

Edith Rayner

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Mit Wasser heizen

Mit gewöhnlichem Leitungswasser warmes Wasser erzeugen und heizen, und dabei keine schädlichen Abgase erzeugen? Mit der Wasserstoffzellen-Technologie ist das möglich. Das Prinzip der Energiegewinnung durch Wasserstoff ist schon seit den 1970er Jahren bekannt. Aber erst jetzt entwächst die Technologie langsam ihren Kinderschuhen, wie erste praktische Anwendungen für den privaten Bereich belegen. Andreas Honisch experimentiert mit der alternativen Energiequelle. Der Wildpoldsrieder hat eine funktionierende Versuchsinstallation zur Wasserstoffzelle gebaut. Kürzlich stellte er sie bei der Jahresversammlung der ReWiG (Regionale Wirtschaftsgemeinschaft) in Kempten vor.

In einem durchsichtigen Schlauch steigen Blasen auf, es blubbert und dampft. Metallplatten, Glasbehälter mit einer durchsichtigen Flüssigkeit, Druckmesser, Elektroden, Knöpfe und Leuchtanzeigen, alles verbunden mit Schläuchen und Kabeln  – so könnte es im Labor von Daniel Düsentrieb ausgesehen haben. Der Wasserstoffzellen-Düsentrieb heißt Andreas Honisch. Er entwickelt und experimentiert mit der Technologie. Sie könnte schon bald eine praxistaugliche Energiealternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas werden. Honisch fasziniert die Vorstellung, dass in Zukunft bei der Produktion von Wärme keine klimaschädlichen Gase mehr entstehen. Ein weiterer Vorteil: Es muss kein Öl auf Vorrat eingekauft und vorfinanziert werden. „Ich mach‘ das Ding an und es läuft“, so der Tüftler. Sein Ziel mit der Wasserstoffzelle lautet ganz einfach „weniger Abgase, weniger fossile Brennstoffe. Als Abgas entsteht reinstes Wasser“. Seine eigene Wasserstoffzelle hat er mit Unterstützung der   österreichischen Gesellschaft für Autarke Energie, Technische Innovationen und Altruismus (GAIA) gebaut.

Implosion statt Explosion

Umweltfreundlich mit Wasser heizen – wie soll das gehen? In einer Trockenzelle, erklärt der Techniker, sind 23 Metallscheiben angeordnet. Diese sind umgeben von einer Flüssigkeit aus destilliertem Wasser und vierprozentiger Kaliumhydroxid-Lösung. An die äußersten Platten wird Strom angelegt. Jetzt findet die Elektrolyse statt, in welcher aus der Flüssigkeit der Wasserstoff vom Sauerstoff getrennt wird. Das Ergebnis ist ein Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch, das auch als Knallgas oder HHO-Gas bekannt ist. Mit diesem Gas können nun Katalysatoren durchströmt werden, die mit Platin, Palladium oder Rhodium beschichtet sind. Ohne dass eine Flamme entsteht, erzeugt dieser Vorgang der kalten Verbrennung Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius. Die Temperatur würde ausreichen, um Wasser über einen Wärmetauscher zu erwärmen oder über Abstrahlwärme einen Raum zu heizen. „Die Effizienz von Wasserstoff wird höher als bei fossilen Brennstoffen sein“, ist Andreas Honisch überzeugt. Eine Verwendung des HHO-Gases als alternative Energiequelle biete sich geradezu an, denn im Wasser stecke die dreifache Energie wie in dem gleichen Volumen Benzin oder Diesel. Die GAIA-Wasserstoffzelle nach der Entwicklung des Österreichers Christoph Beiser ist die weltweit effizienteste Zelle, um HHO-Gas herzustellen.

An der technischen Umsetzung muss noch im Detail getüftelt werden. So sind zum Beispiel Sicherheits-Aspekte zu beachten. Im nächsten Schritt wird der hauptberufliche IT-Experte eine vollautomatische Wasserstoffzelle mit Softwaresteuerung bauen. Für Andreas Honisch steht fest: „Ich heize im nächsten Winter mit der Wasserstoffzelle.“

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