Neues aus dem Forschungsinstitut für Permakultur und Transition (FIPT)

Das Forschungsinstitut besteht jetzt etwas mehr als 2 Jahre und hat „Nachhaltiges Allgäu“ entwickelt. Im Juli trafen sich einige Mitwirken­de in Bad Säckingen bei unserem treuen Teammitglied Joachim Schlageter. Joachim verfügt über ein immens großes Wissen über für den Menschen nutzbare Pflanzen bis zu Baumgröße und hat auch in Innenräumen, Waldgärten usw. diverse Versuche gestartet und uns einen faszinierenden Überblick gege­ben, z.B. „Urbanes Gärtnern“ in Basel.

Auf www.permakultur-forschungsinstitut.net werden bald Berichte zu finden sein.
Gerade wurde von Jochen Koller die 3. For­schungsreise nach Norwegen beendet. Wieder wurden kleine Filme erstellt, die sich mit dem Aufbau von Bodenfruchtbarkeit und Humus be­schäftigen. Die ersten Filme von Herwig Pom­meresche wurden vom FIPT ins Deutsche übertragen und befinden sich bereits auf www.humuseum.de, weitere folgen. Das FIPT hat auch den Auftrag bekommen, das 2. Buch von Herwig Pommeresche „Symbio-Der grüne Faden des Lebens“ zur Veröffentlichung vorzu­bereiten. Dieses Buch erweckt die Biologie für Bodenkunde,Landwirtschaft, Gärtnerei und Er­nährungskunde zu neuem Leben, die seit vie­len Jahrzehnten von der Chemie verdrängt wurde (die aber das Leben nicht erklären kann) und knüpft an an den Werken von Annie Fran­ce´-Harrar und Raoul H. France´.
Dem zu seiner Zeit berühmten Forscher und Schriftsteller Raoul Heinrich France´(1874-1943) ist der Herbst im Humseum gewidmet. Das Humuseum öffnet im September nach der Umbaupause wieder seine Pforten . Ab dem 70. Todestag von France´ am 3. Oktober wird er mit einer Ausstellung zu seinem Werk und der Reihe „Jochen liest Raoul“ gewürdigt. Je­den Monat liest Jochen Koller, Gründer des Humuseum am neuen Lehmgrundofen zu ei­nem Teil des auch heute noch aktuellen Wer­kes dieses Universalgenies. Begleitet wer­den die Abende durch die brillianten Zeichnun­gen von France´, praktische Einblicke ins Kleinstleben per Mikroskop und Bildschirm,
Bücher, Gespräche/Diskussionen der auch nach 100 Jahren noch oft neuen Gedanken des deutsch-österreich-ungarischen Biologen, Schrifsteller, Philosophen, Künstler, Erfinder und Begründer mehrerer Wissenschaf­ten wie Bodenökologie, Bionik, Plasmatik und Pionier der biol. Landwirtschaft/Gärtnerei und eines modernen Naturschutz.
3. Oktober : Feier zum 70. Todestag von Raoul Heinrich France´ mit Ausstellung seiner Bilder und Werke, sowie einer Lesung mit Jochen Koller, sowie „Streifzügen im Wassertropfen“ per Mikroskop und Bildschirm und Blick ins „Le­ben im Boden“ mit Winfried Kostka (www.stiftung-france.de )
11. Oktober: Jochen liest Raoul: Streifzüge im Wassertropfen,Leben im Boden,Ewiger Wald
8. November: Jochen liest Raoul : Entdeckung der Heimat, Wert der Wissenschaft, Plasmatik
13. Dezember: Jochen liest Raoul :Welt der Pflanzen,Die Seele der Pflanzen, Die Pflanze als Erfinder, Die technischen Leistungen der Pflanze. Genaueres unter www.humuseum.de
Dem unermüdlichen Winfried Kostka ist es auch zu verdanken, dass wir erstmals ein Ton­dokument (mit einem Interview) von Annie France´-Harrar zur Verfügung haben, das an­lässlich ihres 80. Geburtstags 1966 aufgenom­men wurde:
http://stiftung-france.de/forum/viewtopic.php?f=67&t=496&sid=1201dd62bf76c9e398cbf5ad42f72707. Gerade die letzten Minuten haben es in sich, wo sie darüber redet, wie sie Steine, z.B. Granit durch Mikroorganismen auflösen konnte. Dieses verschollene Wissen und die von ihr entwickelten Impfziegel zur Umwand­lung erodierter Böden per Mikroorganismen ha­ben in unserer Zeit der zerstörten Böden eine noch nicht absehbare Bedeutung. Es wird Zeit, dass Wissenschaft und Forschung an diesem fast verschollenen Wissen anknüpfen, um die Weltbevölkerung auch in Zukunft ernähren zu können. Das FIPT versucht hierzu seine Teil beizutragen. Das Humuseum beherbergt ca. 100 Bücher des Ehepaar France´ und möchte in Zukunft Laien und Fachleuten das faszinierende und fürs Auge unsichtbare Leben im Boden auch übers Mikroskop und Bildschirme nahe bringen.
Dazu benötigen wir diverse Gegenstände:

1. Mikroskope:
Minimalausstattung:
– Durchlicht
– LED-Beleuchtung
– Objektive 10x, 20x, 40x
– Phasenkontrast Objektive 20x, 40x
– Kondensor mit Phasenkontrast
Wenn möglich mit Anschluß an Bildschirme

2. Laptop mit Internetfähigkeit
Für Recherchen, Dokumentation und Präsenta­tionen im Humuseum.
Außerdem suchen wir noch Menschen, die uns Geld spenden oder ein Projekt vorfinanzieren.

Spenden/Vorfinanzierung:
Für die Gründung und den Unterhalt der treu­händerischen „Siftung Raoul Heinrich France´ und Annie France´-Harrar“ (www.france-harrar.de ) benötigen wir ca. 50,- / Monat. Das kann natürlich auch über Einzelspenden ge­schehen. Die Stiftung wird in der Trägerschaft des Herausgeber des Heftes, dem „PIA Förder­verein für nachhaltiges Wirtschaften Allgäu e.V.“, angesiedelt.
Mein Herzensprojekt ist die Übersetzung und Herausgabe der Biographie von Raoul Heinrich France´ „A doctrine of life“ von Prof. René Roth aus dem Englischen. Dies soll in Zusam­menarbeit mit Prof. Pichler von der Johan­nes-Kepler-Universität Linz erfolgen. Dazu benöti­gen wir Euro 5.000,- für Übersetzung und Druck. Dieser Betrag soll über den Verkauf der Bücher wieder refinanziert werden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Menschen uns den genannten Betrag spenden oder vor­strecken würden, damit wir im Jubiläumsjahr mit der Übersetzung beginnen können.

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Jochen Koller

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