Konkret: Permakultur im Allgäu

Was bringt Permakultur konkret im Allgäu?

Mit der Denkweise der Permakultur kann jeder Mensch im Allgäu bereits mit kleinen Entschei¬dungen des Alltags beginnen. Über Kurz oder Lang wird er oder sie von diesen Natur¬prinzipien profitieren! Dazu laden wir dich als Leser auch herzlich ein! In diesem und den folgenden Heften stellen wir anschaulich die wichtigsten Gestal¬tungs-Prinzipien der Permakultur vor. Wir stellen die Fragen: „Was bringt das mir in meinem persönlichen Leben?“ und „was könnte das für unser Zu¬sammenleben im Allgäu bedeuten?“.


Jede wichtige Funktion wird
von mehreren Elementen getragen.
(Und jedes Element erfüllt mehrere Funktionen.)


Es geht hier vor allem darum, dass die Grundbedürfnisse eines Systems langfristig gedeckt werden. Vorbild ist die Natur: Für das lebens¬notwendige Atmen haben wir nicht nur den Mund sondern auch die Nase zur Verfügung. Ist eines der beiden Organe verstopft, kann das andere ohne Weiteres die Sauerstoffzufuhr übernehmen. Beide haben Auch noch weitere Funktionen (Riechen, Schmecken usw.)

Als Permakultur-Lehrling: Stell‘ dir folgende Fragen:
1. Was sind deine wichtigsten  Grundbedürfnisse?
2. Wie deckst du sie?
3. Sollte diese Möglichkeit ausfallen,  welche Wege führen dann dazu?

Beispiel: Als Grundbedürfnis wählst du, dass du Zahlungsmittel verfügbar hast. An diese kommst du, indem du arbeitest und damit Euros verdienst . Was passiert aber nun, sollte das plötzlich nicht mehr funktionieren? Etwa durch eine unerwartete Kündigung oder eine Eurokrise? Hättest du zum Beispiel notfalls einen anderen Zugang zu einem krisenfreien Tausch- oder Geldmittel?
Für unsere ganze Region – dem Allgäu –  ergeben sich ähnliche Fragestellungen. Auch für Gemeinden, Betriebe usw.: „Was ist, wenn der Euro ausfällt?“ „Sollen wir nichts mehr bekommen, obwohl wir Bauern, Arbeiter, Handwerker, Betriebe haben, nur weil der Euro nichts mehr wert ist?“
Die Permakultur würde mit Vielfalt antworten: Tauschringe, Regionalwährungen, Schenksysteme schaffen Vielfalt im Bereich Geldmittel und damit Stabilität. Außerdem haben sie weitere Funktionen, wie das Ermöglichen von sozialen Kontakten. Oder ein Einkommen für nicht-professionelle Tätigkeiten ohne Dauerverpflichtung und Angestelltenstatus. Konkrete Infos, um bei solchen Initiativen mitzumachen findest du in allen unseren Heften, beispielsweise für die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft ReWiG-Allgäu.
Damit wir langfristig glücklich zusammen leben können, brauchen wir Menschen, die u.a. solchen Fragen nachgehen. Konkret im Allgäu haben das vor allem Leute unter dem Dach der Transition Initiativen bereits getan und eine Vielzahl von Veranstaltungen, Aktionen und Projekten durchgeführt. Für das nächste Treffen laden wir dich als LeserIn, AllgäuerIn und Permakulturlehrling dazu herzlich ein!


Das Allgäu im Wandel:
( www.transition-allgaeu.de )
Sonntag. 6. Oktober 2013,
9.30 bis 17.30 Uhr,
Hochschule Kempten. Saal S012.
Eintritt frei, Speise für’s gemeinsame Buffet erwünscht. Kontakt: Meret Windele / Raimund Koch,
Info-Telefon: O8378 923O9O

Über g-4460-1

Permakulturgärtner, Blogautor, Sozialarbeiter und Webdesigner
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