Direktvermarktungskonzept „Solidari­sche Landwirtschaft“

Mit dem Direktvermarktungskonzept „Solidari­sche Landwirtschaft“ wirtschaften bereits über 50 Höfe in Deutschland. Die Basis ist hierbei erfahrungsgemäß die Gemüsevollversorgung. Darüber hinaus bieten einige Betriebe aber auch veredelte Produkte, wie Milch, Fleisch, Eier und Honig an.

Das besondere an diesem Direktvermarktungs­konzept ist, dass es die gängigen Marktme­chanismen aushebelt: Eine Gruppe vonVer­brauchern schließt sich mit einem Betrieb zu­sammen und garantiert ihm, immer verbindlich für ein Jahr, seine Produkte abzunehmen. Die Ernte findet so di­rekt den Weg vom Hof zum Teller. Die Betriebskosten werden zusammen getragen, es wird kein Überschuss produziert und „Gemüse mit Charakter“ wird ebenfalls ge­liefert. Lebensmittelskanda­le, prekäre Beschäf­tigungsbedingungen und Marktabhängig­keit gehören so der Vergangen­heit an.

Die erste „SoLawi“ Oberschwaben hat sich im März 2013 gegründet (siehe nächster Artikel). Nächstes Jahr soll in Ravensburg der Gemüse­bau starten. Geeignetes Ackerland wurde be­reits in „Hübscher“ gefunden. Um die Anfangs­investitionen zu tätigen, bewirbt sich der Verein „Solidari­sche Landwirtschaft Ravensburg“ auf das EU-Projekt „LEADER“.

Wer mehr über den Verein erfahren möchte,
wird bald auf der Homepage
www.solawi-ravensburg.de  fündig. Bis dahin können die nächsten Termine über meine Mail  hummel.sonja [ät] posteo.de   oder 0173/1921401 erfragt werden.
Bundesweite Homepage:
http://www.solidarische-landwirtschaft.org

 

Dieser Beitrag wurde unter Nr. 11 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Direktvermarktungskonzept „Solidari­sche Landwirtschaft“

  1. Alexandra sagt:

    Gibt es im Allgäu (Nähe PLZ 87600) schon einen solchen Hof? Perfekte Idee, ich möchte gern mitmachen!

    • Sebastian sagt:

      Hallo Alexandra, es entstehen gerade mehrere SoLaWi-Projekte gleichzeitig. Wie können wir Dich Infomäßig auf dem Laufenden halten? LG Sebastian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.