Der Umbau hat begonnen – Permakultur-Land Allgäu kommt!

Viele Beiträ­ge des Heftes Nr. 6 handeln von einem Umbau auf allen Ebenen. Da sind z.B. die Neuanlage von Permakultur-Systemen zur Selbstversor­gung mit Nahrung, Kräutern/Medizin, Beeren, Obst, Energie und für die Sinne.

Da ist aber auch die Beschäftigung mit dem Abschied, einem Tod in Würde und der Chan­ce, die sterblichen Überreste doch auf der ge­liebten Heimaterde bestatten zu können.

Auch Vögel und andere Lebewesen bekom­men wieder Lebensmöglichkeiten durch die An­lage von Hecken, Teichen, Trockenbiotopen und Obstbäumen.

Diese Ausgabe handelt auch davon, wie eine sinnvolle Energiewende auch von Einzelnen und gemeinsam als Gruppe ausgehen kann, ohne zerstörerische Maßnahmen wie den zu­nehmenden Maisanbau für Biogas. Beim Sym­posium „Dorf im Wandel“ bei der Natur­wert-Stiftung in Unterthingau war hierzu einiges zu erfahren und auch Erstaunliches und Erschre­ckendes zur (Un-)Rechtssituation in Deutsch­land. Auch davon wird in diesem Heft berichtet.

Mit der Schaffung von „Permakultur-Land All­gäu“ ist ein weiterer Mosaikstein für ein gutes Leben in der Zukunft geschaffen worden und eine Vision, welche Bestandteile das Allgäu in Zukunft haben soll.

Ich wünsche mir, liebe Leserin und Leser, dass auch Du an einer nachhaltigen Vision fürs All­gäu bastelst und an einer gemeinsamen Um­setzung mitwirkst.

Um selbst ein gutes Leben führen zu können, ist es unumgänglich, daß sich ein Großteil un­ser Handlungen am Gemeinwohl orientiert, d.h dass wir Fürsorge für die Erde und alle Lebe­wesen leben (erster ethischer Grundsatz der Permakultur) und natürlich auch fürsorglich mit uns selbst umgehen und anderen Menschen (zweiter ethischer Grundsatz der Permakultur: Fürsorge für die Menschen).

Dazu benötigt es Zeit, Pausen und Raum, um mich und meine Bedürfnisse und Gefühle, aber auch Kraft und Schwäche wahr zu nehmen und Achtsamkeit mit mir und anderen auszuüben.

Sitzt jemand im Hamsterrad, ist das schwierig. Also raus aus dem Hamsterrad ! Wie das ge­hen kann, wird Bestandteil der Arbeit von „Per­makultur-Land Allgäu“ sein. Dazu später im Heft.

Wenn sich Menschen gemeinsam für die Erde bzw. das letzte Wäldchen in Sonthofen und für die Kinder und Jugendlichen einsetzen und dies auch noch sehr geschickt und vernetzt tun, dann kann zumindest auf lokaler Ebene etwas be­wegt werden, wie das „Netzwerk Tannachwäld­chen“ gezeigt hat, das nicht nur gegen etwas erfolgreich war, sondern sich auch weiterhin dort engagiert.

Das ist beispielhaft für partei- und institutions­übergreifende lokale Zusammenarbeit.

Um achtsam und fürsorglich oder auch nur re­spektvoll umzugehen, braucht es Kommunikati­onsmethoden, die nicht nur den stärksten Platzhirschen in Gruppen das Reden ermögli­chen und Entscheidungsmethoden, die nicht durch Mehrheitsentscheidungen in Abstimmun­gen getroffen werden. Sonst gibt es immer Ver­lierer. Mehrheitsentscheidungen durch Abstim­mungen sind vom Grundmuster her nahe am Krieg (Sieger-Verlierer), führen zu Trennung und sind für ein friedliches Leben aller nicht sehr gut geeignet.

Konsensentscheidungen, bei denen danach getrachtet wird, möglichst viel Zustimmung und wenig Widerstände zu erzielen sind ein völlig anderes, friedlicheres System ohne so viele Verlierer und waren meist auch Grundlage bei den Versammlungen unser Urahnen in den so­genannten „Thing“ oder auch „Ding“. Solche Versammlungsorte finden sich auch noch in so manchen Ortsnamen wie Untert-thing-au oder Ergol-ding. Es wird Zeit, das wir wieder Thing-Orte an kraftvollen Plätzen schaffen, Thing-Versammlungen abhalten und unsere gemeinsame Kraft nutzen für eine gute Zukunft im Allgäu. Auf unsere überregionalen Volksvertreter brauchen wir da nicht warten, sie können nicht viel tun. Sie sind nicht die Steuernden.

Am Gemeinwohl orientiert, setzt auch die Ge­meinwohlökonomie an, die in der Umsetzung ein großer Schritt in eine ökologischere Zukunft mit Berücksichtigung guter Arbeitsbedingungen darstellt. Auch die REWIG-Allgäu orientiert sich daran und wird hier Wegbereiter sein, ge­nauso
auch bei der Einführung einer Regionalwäh­rung. Wenn wir Schwankungen nicht hilflos ge­genüber stehen wollen, brauchen wir eine Viel­falt von Systemen, die dem Erwerb und Dienst­leitungen

und deren Verrechnung dienen. Die einfachste Möglichkeit wäre freies oder institutionalisiertes und steuerndes Schenken. Auch dazu ist in dieser Ausgabe etwas zu finden

Die sprachliche Grundlage von Homo (sapiens) ist Humus (Erde). Der Mensch hat leider oft vergessen, dass er nach der Vertreibung aus den fruchtbaren Bäumen (Paradies) als „Erd­ling“ von der Humusschicht auf Gedeih und Verderb abhängig ist und zerstört diesen Le­bensraum. So sind fast alle Böden weltweit de­gradiert, auch in Deutschland durch Kunstdün­ger, Pestizide und untaugliche Methoden wie jährliches,wendendes Pflügen, unbehandelte anaerobe Gülle, (Mais-) Monokultur etc..

Deshalb wurde auch das Humuseum in Untert­hingau begonnen, wo diverse Bücher, Filme zum Boden- und Bodenleben vorhanden sind oder erstellt werden und auch praktische Ver­suche, Anwendungen und Darstellungen erar­beitet werden, sowie zu allen anderen Bereiche der Permakultur. Im Humuseum wird gerade umgebaut, ein Grundofen mit 150-jährigen Zie­geln. Lehm und Schamott wurde während dem Permakultur-Zertifikatskurs als Workshop be­gonnen und steht vor der Fertigstellung. Spen­den für den Ausbau sind erwünscht (an www.naturwert-stiftung.de )

Um eine dauerhafte, nachhaltige Kultur geht es uns und deshalb haben wir diese Ausgabe auch gerade dem Thema Perma (=dauerhaft, nachhaltig) – Kultur (=lat. Pflegen, ehren) ge­widmet.

Es geht also um einen dauerhaften, ehrenden und pfleglichen Umgang mit „Mutter Erde“ und den Menschen. Es geht wie schon be­schrieben um Fürsorglichkeit und um Teilen.

Damit diese regionale Permakultur wirksam werden kann, braucht es getreu dem 3. ethi­schen Grundsatz der Permakultur Menschen, die „Überschüsse teilen“(Fair share).

Das können Überschüsse an Zeit, Energie,(Wo)manpower, Wissen/Können, Material und Geld sein.

Ich lade Dich lieber Leser ein, Deinem Herzen einen Ruck zu geben und Dir zu überlegen, wo Du vielleicht Überschüsse hast und mit wem Du sie sinnvoll teilen kannst.

Mögliche Adressaten werden im Heft genannt.

Wir freuen uns, dass der Herausgeber dieses Heftes, der „PIA Förderverein für nachhaltiges Wirtschaften Allgäu e.V.“ jetzt auch die Ge­meinnützigkeit bekommen hat, Mitgliedschaft, Spenden und Mitwirken sind auch hier möglich.

Und nicht zuletzt brauchen wir Fürsorglichkeit für uns und aufrechte,starke und klare Kinder, die diese Zukunft mitgestalten und denen er­möglicht wird, ihr Selbst-Bewußt-Sein und Selbst-Wert-Gefühl aufzubauen. Dazu braucht es Erwachsene, die selbst stabil sind, Zeit und Fähigkeiten haben, um sich und die Kinder wahr zu nehmen und gemeinsam mit ihnen zu wachsen. Ob dazu unser messendes, werten­des Schulsystem (trotz vieler bemühter Lehrer) mit seiner Monokultur an Gleichaltrigen und Lernwegen das alleinige Hilfsmittel ist, darf be­zweifelt werden.

Beenden möchte ich diesen Text deshalb mit einer Auswahl von Versen aus

dem Lied „Kinder“ von Bettina Wegner http://www.bettinawegner.de/

Sind so kleine Münder
sprechen alles aus.


Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.


Sind so klare Augen
die noch alles sehn.


Darf man nie verbinden
könn´ sie nichts mehr sehn.


Sind so kleine Seelen
offen ganz und frei.


Darf man niemals quälen
gehn kaputt dabei.

Ist so´n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.

Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.


Grade, klare Menschen
wär´n ein schönes Ziel.

Leute ohne Rückgrat
hab´n wir schon zuviel.


Jochen Koller

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Eine Antwort auf Der Umbau hat begonnen – Permakultur-Land Allgäu kommt!

  1. Karlheinz Baumgartl sagt:

    DIE REVOLUTION BEGINNT IM GARTEN Info 56
    Wir hegen den Garten, und der Garten hegt uns. Aber
    was von weitem aussieht wie eine Idylle, ist für viele
    Menschen in Wahrheit der verzweifelte Versuch, ein
    winziges Stück Erde aus dem großen Krieg gegen die
    Natur herauszuhalten, ist der Versuch für sich und seine
    Freunde Schönheit und Frieden in das Leben zu bringen.
    Der Garten ist nicht eine Flucht ins kleine Glück,
    sondern Protest und Widersetzlichkeit, auch wenn es
    vielen Gartenfreunden nicht so bewusst ist. Tag für Tag
    mahnt uns der Garten mit Düften, Farben und Gestalten
    daran, daß die Erde mit zunehmender Geschwindigkeit
    der Habgier, der Machtsucht, der Eitelkeit, also
    der Dummheit, zum Opfer fällt, erinnert uns daran, daß
    viele Menschen für das persönliche „Outfi t“, für Urlaub,
    Autos, für Konsum jeder Art, aber auch für Raketen und
    Kriege bezahlen müssen, in bar oder mit Leib und Leben.
    Da erhebt sich Entsetzen und Wut, weil das Gemeinwesen,
    die sogenannte Politik, durch Eigennutz bis in die
    Wurzeln (Kommunen) verdorben ist. Wer von den vielen
    überbezahlten Politikern wird seinem Schwur auf das
    deutsche Volk gerecht ?
    Ist nicht schon die unverhältnismäßige Höhe deren
    Bezüge Verrat am Volk ? Haben doch diese Leute diesen
    nicht mehr zu bewältigenden Schuldenberg erzeugt !
    Man braucht kein besonders tiefgründiger Denker zu
    sein, wenn man zu dem Gedankenschluß kommt, daß die
    von staatswegen herbeigeführte Überschuldung bedingte
    Not, das Chaos und das oft heulende Elend nur dann
    gebannt werden kann, wenn sich die Besonnenen auf die
    Grundlagen einer einfachen, natürlichen Lebensführung
    konzentrieren würden. Kein noch so starker Anreiz des
    modernen, technisierten Lebensstils dürfte die Menschen
    verführen können, weil doch dieser allweilige, gigantische
    fi nanzielle Aufwand immer von irgendwem bezahlt
    (erarbeitet !) werden muß. Irgendwer muß sich hinstellen
    für diesen Wahnsinn und muß das Wertvollste geben,
    was er besitzt: nämlich kostbare, unwiederbringliche
    Lebenszeit.
    Es muß doch verwundern, daß nach dem letzten Weltkrieg
    das restliche deutsche Volk nichts anderes im Sinn
    hatte, als die zerbombten Städte wieder aufzubauen und
    auf rein materialistischer Grundlage das sogenannte
    „Wirtschaftswunder“ zu vollbringen. Damit lockte man
    Massen von Wirtschaftsfl üchtlingen aus aller Herren
    Länder in unser Land und betrieb so die Überfremdung
    und Überschuldung. Hätten die restlichen Deutschen
    nach der Katastrophe des Weltkrieges besser die Ruinen
    der zerbombten Städte liegen lassen und hätten sie im
    Hinterland ihre Gärten errichtet, dann stünde unser Land
    heute besser da. Und die Ruinen wären ein Mahnmal
    für die Nachkommen. Die restlichen Deutschen haben
    damals ihre Chance vertan. Stattdessen vegetieren sie
    heute überwiegend in Wohnsilos. Und sie leben durch
    die allgemeine Überschuldung auf Kosten der Nachkommen.
    Einst galt das germanische, freie Boden-Nutzungsrecht,
    das den Menschen eine gerechte und gesunde Lebensgrundlage
    geboten hat. Der Gartenbau steht heute unter
    der Not des römischen Boden-Eigentumrechtes, das mit
    List und Gewalt bei uns eingeführt wurde. Im Zeichen
    des Kreuzes vernichtete man die einst freien, stolzen
    Bauern oder machte sie zu Sklaven (zu „Leibeigenen“).
    Daran beteiligt war maßgeblich Karl „der Große“, Agent
    der römisch-christlichen Mission, ein Landräuber und
    Massenmörder, der von der r.k. Kirche als „heilig“ verehrt
    wird. Die Geld- und Machtgier der aus dem Süden
    nach Norden eindringenden Priester und Nomaden
    verdrängten mit der Zeit das Naturrecht auf Grund und
    Boden.
    Es wird eine gründlich andere Gesinnung nötig sein,
    wenn man sein Leben neu gestalten will. Das nämlich
    setzt voraus, daß man sich in allen wichtigen Bereichen
    der Verdummungs- und Verführungsmacht der profanen
    Welt widersetzt und auch seine Arbeitskraft dauerhaft
    dem Staat mit seinen zerstörerischen Tendenzen entzieht.
    Schwarzarbeit soll verwerfl ich sein ? Sind wir nicht zum
    Widerstand verpfl ichtet ?
    Nicht irgendein „Job“ ist anzustreben, sondern ein Beruf
    im Sinne einer Be-Rufung. Leider sind die Bildungsstätten
    heute weit entfernt von Humboldt und Pestalozzi.
    Aus Geld- und Machtgier haben die „Verantwortlichen“
    die Ideale der Volksbildung verraten. Deren Schulen
    dienen dem Kommerz, sie dienen dem nackten Materialismus
    und so (symbolisch) dem Teufl ischen.
    Notwendig ist auch eine weitgehende Konsumeinschränkung
    auf Waren und Dienstleistungen. Das ist die Forderung
    unserer Zeit. Nur auf diese Weise gelangen wir
    zu einer gesunden Lebensgrundlage in dieser kranken,
    konsumneurotischen Gesellschaft.
    Ein klares und sicheres Erkennen von Wert und Unwert
    (Schädigung) wird künftig verlangt, denn jede Ablenkung
    vom Wesentlichen, ein Sichverlieren in Nebensächlichkeiten
    kann schlimme Folgen nach sich ziehen. Aber
    statt sicheres Erkennen „glauben“ die Leute lieber an
    irgendwas, denn das ist einfacher. Gerade die Gläubigen
    (die Juden, Christen, Moslems), haben die Grundlage
    dieses weltumgreifenden Irrsinns ermöglicht, weil die
    weitaus meiste Zeit ihre Hirne und Hände von profanen,
    wenn nicht gar teufl ischen Dingen, in Anspruch
    genommen waren. Nicht der „Geist Gottes“ führt(e)
    diese Gläubigen und ewig Gestrigen, sondern die harten
    Kommandos der zweifelhaften Sachzwänge geben den
    Ton an. Diese Leute hängen am Geld und an ihren
    fragwürdigen Gewohnheiten bis hin zum Fleischtopf, aus
    dem sie ihre Sucht befriedigen und leben wiederum auf
    Kosten anderer (der Tiere).
    Zu einem Ausbeuter und Zerstörer der Erde muß
    zwangsläufi g jeder werden, sobald er sich in irgendeiner
    Weise in der technisierten Arbeits- und Konsumwelt und
    deren Verwaltung betätigt. Mag er auch noch so arglos
    und mit gutem Willen sein Werk tun, die gigantische
    Apparatur, in welcher alles mit allem und jedes mit
    jedem in Zusammenhang steht, leistet unaufhaltsam ihr
    Zerstörungswerk. Sie nimmt keine Rücksicht auf Tugenden,
    auf Gebete, Glauben, Hoffnung und Liebe. Alle
    menschliche Tugend wird von der neuzeitlichen Sklaverei
    („Arbeitswelt“ genannt) vereinnahmt und verstärkt
    so noch die allgemeine Zerstörung. Die Verbrecher der
    Erde leben davon, daß sich die wirklich guten und hoffnungsvollen,
    jungen Menschen in fragwürdigen Diensten
    aufzehren.
    In Irrtum und Ahnungslosigkeit gefangen, hat der
    Mensch sich selbst allmählich in Umstände hineinmanövriert,
    die seine Versklavung an schädliche Gewohnheiten
    so tief eingefahren haben, daß er heute die bösen
    Auswirkungen, die zermürbenden Nöte und Plagen,
    als unabänderliches Schicksal hält. Die ganz realen
    Zusammenhänge werden den Menschen nicht mehr klar
    bewußt. Es ist alles nur noch dumpfe Daseinsnot und
    wird auch als solche empfunden – diese sei nun einmal
    -so glauben es die Gläubigen- auf der Erde von jeher
    gegeben, die Erde als „Jammertal“ im römisch-christlichen
    Sinn. Eine wirksame Abwehr dieser so tief eingedrungenen
    Übel im menschlichen Bewußtsein ist schon
    deshalb schwierig, weil für eine gründliche Besinnung
    die erforderlichen, günstigen Lebensverhältnisse schon
    lange zerstört worden sind. Die Menschen heute arbeiten
    weit mehr als die Hälfte ihrer Zeit nur für die „Volksvertreter“
    und deren Verwaltung. Wer heutzutage ein
    Grundstück besitzt, wird zu jeder Gelegenheit von diesen
    teufl ischen Mächten angezapft mit Grundsteuer (jedes
    Jahr !), Grunderwerbsteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer
    usw. Mit welchem Recht kassieren die
    „Volksvertreter“ immer wieder Geld für etwas, das ihnen
    garnicht gehört ?
    .
    Trotzdem: alle unsere Bemühungen bleiben ohne Sinn,
    solange wir uns nicht entschließen, den einen vernünftigen
    Weg zu gehen, nämlich mit aller Kraft und Hingabe
    sich einen kleinen oder größeren Lebensraum zu
    schaffen, in dem die geistige Gewalttätigkeit weitgehend
    abgeschirmt ist und den Menschen zu Ruhe und Frieden
    kommen läßt. Die eigene Anspruchslosigkeit ist dabei
    der beste Schutz vor Räuber ! An einem Garten gehen
    Verbrecher vorbei, weil es nichts (außer Gemüse und
    Obst) zu holen gibt. An vielen Gärten gingen auch Weltkriege
    vorbei.
    Der denkende und fühlende Mensch ist aufgerufen zu
    einer Revolution seiner Lebensweise. Naheliegend ist
    dabei ein Gartenland und dort die ständige Mehrung der
    Fruchtbarkeit. Nicht die aus Geltungssucht und Profi tgier
    hervorgebrachten Machwerke sollen gepfl egt werden,
    sondern das, was von Natur aus die Schöpferkraft auf
    die Erde gebracht hat, das, was Leben in sich birgt und
    deshalb allein heiliges und menschenwürdiges Dasein
    ermöglichen kann.
    Was die verirrte Menschheit dringend benötigt, ist eine
    Aufklärung, die ohne viel Reden und kunstvolle Rethorik
    hinweist auf die einzig richtige und somit segensreiche
    Lebensweise im Garten und damit auf das Werk des
    Friedens. Ein mutiges Handeln tut Not.
    Welthungersnot ? Das meiste Land der Erde liegt brach
    oder wird durch Viehwirtschaft und Bodenspekulation
    fehlgenutzt. Also erkennen wir: die Revolution beginnt
    im Garten.
    Literatur:
    Zum natürlichen Gartenbau gibt es reichlich Literatur,
    aber allgemein ohne die Forderung nach freiem Bodennutzungsrecht

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