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„Permakultur“ das HauptThema unseres Magazins — was ist das?

Herzstück der Permakultur und der Grafik unten sind die 3 ethischen Grundsätze der Permakultur

  1. Fürsorge für die Erde ( ein „gutes Leben“ für alle ihre Bewohner)
  2. Fürsorge für die Menschen ( ein gutes Leben für mich, für mein Umfeld, für alle Menschen)
  3. Begrenzung von Wachstum und Konsum, Gerechtes Teilen und Weitergeben von Überschüssen an Bodenschätzen, Geld, Energie, Zeit, Können und Wissen

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Ziel ist es, dass die Ethik in alle Bereiche des Lebens (s. Blütenblätter der Grafik) Einzug hält. Zur Umsetzung dieser Ethik dienen die Planungsgrundsätze der Permakultur, auf die hier aus Platzgründen nicht eingegangen werden kann. Genaueres dazu in den Zertifikatskursen oder im Internet.

  • Blütenblatt 1: Finanzen und Wirtschaft
    Systeme werden geschaffen, die allen Menschen dienen z.B. zinsfrei sind undallen ein „gutes Leben“ ermöglichen . Eine tolle Übersicht von Möglichkeiten istim kostenlos downloadbaren Buch http://www.neuesgeld.com/?m=single&id=21 zu finden.
  • Blütenblatt 2: Gemeinschaften,Landbesitz, Regierungsformen
    Der Bürger soll nicht dem Staat dienen, sonder eine evtl. bestehende überregionale Regierungden Menschen. Insgesamt sollte ein regionaler und lokaler Ansatz gewählt werden, um eine Rückkoppelung zwischen den Menschen und den Regierungsorganen zu ermöglichen. Insgesamt sollten die Gemeingüter (commons, Allmende) gemeinsam verwaltet werden,Privatisierung von Gemeingütern ist abzulehnen. Permakultur geht individuell oder inGemeinschaften. Viele Ökodörfer sind von Permakultur-Menschen initiiert und geplant worden, in Ökodörfern hat Permakultur oft viele Anwender.
  • Blütenblatt 3: Land und Natur
    Land soll durch Kombination von Beeten/Äcker/Weiden mit Bäumen und Wasser so produktiv genutztwerden, dass große Flächen Wildniszonen werden/bleiben können und diversen Tieren und Pflanzeneine Heimat durch Hecken, Wälder, Feuchtgebiete, Auen usw. bieten. Menschen und Regionen versorgen sich zu hohem Maße selbst, auch in den Städten.
  • Blütenblatt 4: Gebaute Umwelt
    Bauten sollten zu hohem Anteil aus wiederverwertbaren oder kompostierbaren Materialien sein, die beiErzeugung und Entsorgung und im Betrieb ein Minimum an Fremdenergie und Umweltbelastungbenötigen. So klein als möglich, so groß als notwendig, um sich nicht zu verschulden. Abwassersystemebleiben immer lokal, alle Arten von privaten Abwasser werden vor Ort umgewandelt und genutzt (Humus-WC,Pflanzenkläranlagen, Milchsäurgärung usw.), Dachwasser etc. durch Begrünungen undSpeichersysteme/Teiche etc. gespeichert
  • Blütenblatt 5: Werkzeuge und Technologien
    Vielfalt als Prinzip bei den Technologien und kleine Einheiten schaffen Sicherheit und Unabhängigkeit. In der folgenden Weise wird mit dem Energieeinsatz umgegangen: Vermeiden-Reduzieren-Wiederbenutzen-Reparieren-Recyclen. Angepasste Technologien ohne ständigen Einsatz von Fremdenergie werden bevorzugt , z.B. Fahrräder, Schwungräder, Sensen oder intelligente andere Systeme, die ressourcenschonend sind.
  • Blütenblatt 6: Kultur und Bildung
    Kultur kommt von lat. colere = pflegen, bebauen, ehren. Ehrend und pfleglich sollte Bildung gestaltet werden mit „Vielfalt als Prinzip“. Es besteht für die Eltern (und die Kinder) eine Wahl, ob z.B. zu Hause
    gelernt wird. Kulturschaffenden wird durch veränderte Einstellungen aller bei Ethik, Finanzen und Wirtschaft ein Wirken ohne ständige finanzielle Sorgen ermöglicht.
  • Blütenblatt 7: Gesundheit, Spiritualität
    Grundsätzlich geht es um die Würde in allen Lebenslagen. Menschen haben die Wahlfreiheit, wie sie leben, sterben, gepflegt und bestattet werden oder wie und wo sie ihre Kinder auf die Welt bringen.
    Achtsamkeit gegen sich und andere wird gepflegt, selbstorganisierte Solidargemeinschaften im Gesundheitswesen ersetzen die Zwangs-Krankenkassenpflicht. Zeitbanksysteme und alternative Wohnformen ermöglichen einfache, bessere und leistbare Betreuung alter, behinderter und kranker Menschen.
  • Diese Abhandlung ist dem heraustrennbaren Mittelblatt in der Nr. 6 entnommen.
    Es ist das ZENTRALE Thema unseres Magazins!
    Bitte die Ausgabe Nr. 6 >>HIER<< downloaden
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